Trend bei Shopsystemen: Mehr "kopflose" Commerce-Software

Auch Magento integriert Sales Channels

Die nahtlose Integration von Sales Channels hat auch Adobe als Neuigkeit für die weitverbreitete Shopsoftware "Magento" vorgestellt. Mit den neuen Funktionen "Amazon Sales Channel" und "Google Shopping Ads Channel" können Shop-Administratoren das Verkaufen auf der Amazon-Plattform und Werbung auf Google aus dem Magento-Backend steuern. Statt sich jeweils bei Amazon selbst oder im Google Merchant Center einzuloggen, erhalten Marken oder Händler ­unter der Magento-Benutzeroberfläche ­einen zentralen Blick auf ihre Aktivitäten bei Amazon beziehungsweise auf ihre Werbekampagnen mit Google Shopping.
Mit "Amazon Sales Channel" legen Händler beispielsweise Preisregeln für ­ihre Waren auf dem Amazon-Marktplatz fest. Wer den Verkauf von verschiedenen Eigenmarken mit mehreren Amazon-Konten verwaltet, kann sie alle über das Magento-Backend bedienen. Markenanbieter können mit der Funktion "Amazon Sales Channel" auch ihren Marken-Shop bei Amazon betreiben. Magento will es nicht nur bei der nahtlosen Verknüpfung mit dem Amazon-Marktplatz belassen, sondern plant die Integration mit weiteren Marktplätzen wie eBay und Rakuten.

Adobe erweitert PWA-Fähigkeit

Außerdem arbeitet Adobe weiter an der "PWA-Fähigkeit" von Magento Commerce. Progressive Web Apps (PWA) sollen die Nutzung von mobilen Webseiten verbessern. Vor Kurzem hatte ­Magento dafür das Developer-Tool "PWA Studio" veröffentlicht. Ziel sei, alle Bestandteile von Magento "PWA-fähig" zu machen, berichtet Henryk Fiedler, Senior Commerce Solutions Leader bei Magento.



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