Neues Release 04.07.2016, 12:00 Uhr

Shopware mit ERP und kostenlosen Sub-Shops

Drei große Neuerungen bringt die neue Version des Shop-Systems von Shopware: Ein integriertes ERP-System, kostenlose Sub-Shops und das Ende der Verschlüsselung der Plug-Ins. 
(Quelle: Shopware)
Der Shopsoftware-Hersteller Shopware hat sein neues Release 5.2. vorgestellt. In die Editionen Shopware Professional und Professional Plus wurde das Warenwirtschaftsystem "Pickware" kostenlos integriert. Damit stehen Funktionen wie Bestellwesen, Lieferantenverwaltung und Bestandspflege ohne externe Infrastruktur zur Verfügung. Das ERP-System kann mit Modulen wie "Pickware Mobile" oder "Pickware POS" erweitert werden, so dass auch Prozesse im Stationärgeschäft und im Mobile-Shop automatisiert abgewickelt werden können.
Für alle Shopware-Kunden stehen außerdem ab sofort beliebig viele Sub-Shops kostenlos zur Verfügung. Bislang kostete jeder Sub-Shop 495 Euro pro Jahr. Außerdem verzichtet Shopware nun auf die Verschlüsselung seiner Plug-Ins. Damit ist die Version 5.2. der Shopsoftware das "erste reine Open Source Release", wie Shopware betont. 
Weitere Neuerungen: Die sogenannten Einkaufswelten wurden optimiert. Sie können nun einzeln für alle mobilen Geräte optimiert werden, ohne für jedes Gerät eine eigene Welt anlegen zu müssen. Außerdem sind die Einkaufswelten jetzt mehrsprachenfähig. zudem wurde die Bedienung vereinfacht. 
Auch die Attributsverwaltung wurde verbessert, Nutzer können die bestehenden Attributsfelder im Backend wie Kunde, bestelung, Artiel usw. um beliebig viele, eigene Felder erweitern. Die angelegten Attribute werden in allen Backend-Modulen mit ausgegeben. 
Neu sind die Premium-Funktionen "Shopping Advisor", eine Lösung für Produktempfehlungen und Curated Shopping, sowie "Custom Products", eine Lösung für die Gestaltung kundenindividueller Güter wie etwa Tassen oder Trikots mit eigenem Namen oder Sprüchen. Sie sind im Shopware Community Store erhältlich. Viele der Verbesserungen und neuen Funktionen gehen auf Vorschläge aus der 70.000 Mitglieder umfassenden Community zurück. 
Bei einem Blick in die Zukunft waren sich Shopsoftware-Hersteller einig: bei den Anforderungen an Shop-Software von morgen stehen  Themen wie mehr Baukastenprinzip, mehr Cloud und Integration des Internet of Things auf der Tagesordnung.



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