Payment News KW 43 22.10.2018, 14:45 Uhr

EHI gründet Initiative für Mobile Payment

Die Payment-News der Woche: EHI mit Mobile-Payment-Initiative / Paypal Funds Now in Deutschland / Rekordsummen für deutsche Fintechs
(Quelle: shutterstock.com/mirtmirt)
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News

EHI startet eine Initiative für Mobile Payment: Auf dem deutschen Mobile-Payment-Markt tummeln sich viele unterschiedliche Anbieter mit oft kleinen Insel-Lösungen. Das macht den Markt intransparent und verunsichert die Konsumenten. Das EHI Retail Insitute hat deswegen eine Initiative ins Leben gerufen, die Informationen zum Mobile Payment sammeln, aufbereiten und gebündelt bereitstellen will, um so die Vorzüge von Mobile Payment deutlich zu machen. Als Gründungsmitglieder mit dabei sind unter anderem Girocard, Google Deutschland, GS1 Germany, Ingenico Payment Services, Mastercard, Payback, Visa und Wirecard. >>> IT-Finanzmagazin.de
Paypal bringt Funds Now nach Deutschland: Im vergangenen Monat in den USA gestartet, ist der Service "Funds Now" nun auch in Deutschland verfügbar. Online-Händler können damit direkt über ihre Einnahmen aus Verkäufen verfügen, die mit Paypal bezahlt wurden. Eingehende Zahlungen werden nicht zurückgehalten – selbst wenn der Online-Shopper ein Problem anmeldet. >>> Internetworld.de
Paypal-Quartalszahlen übertreffen Erwartungen: Im abgelaufenen dritten Quartal konnte Paypal beim Umsatz um 14 Prozent auf 3,68 Milliarden US-Dollar zulegen. Der Gewinn stieg noch deutlicher – nämlich um 24 Prozent auf 694 Millionen US-Dollar. Der Gewinn je Aktie lag bei 0,58 US-Dollar und damit noch über den Erwartungen der Analysten. Zugpferd für das Wachstum seien der boomende US-Markt und damit einhergehend ein florierender Internet-Handel, sagte Vorstandschef Dan Schulman. >>> Onlinehaendler-News.de  
Volldigitaler Vertragsabschluss  mit eSignatur: Die Oyak Anker Bank mit Sitz in Frankfurt hat gemeinsam mit dem Technologie-Anbieter WebID Solutions ein Verfahren von eine sogenannte "Qualifizierte Elektronische Signatur" entwickelt. Voraussetzung dafür ist die Videolegitimation des Kunden über das Webcam-basierte ID-Verfahren von WebID. Die eSignatur wird im Anschluss an die Videolegitimation ausgestellt und ermöglicht Verbrauchern den komplett digitalen Abschluss eines Kreditvertrags. >>> Pressemitteilung
Bank-Startup Monzo zeigt sich ungewöhnlich offen: Die Smartphone-Bank Monzo will mit Transparenz für mehr Vertrauen sorgen und legt ihre Geschäftszahlen umfassend offen. Im vergangenen Jahr hat jeder Kontonutzer Monzo 74 Euro gekostet. Insgesamt hat das Start-up 2017 einen Verlust von 37 Millionen Euro gemacht – bei einem Umsatz von gerade mal zwei Millionen Euro. In diesem Jahr soll sich der Umsatz aber verzehnfachen. Von den eine Million Kunden sind 82 Prozent monatlich aktiv, 35 Prozent nutzen das Handy-Konto sogar täglich. >>> Gruenderszene.de 
Deutsche Fintechs sammeln Rekordsummen ein: In den ersten neun Monaten dieses Jahres haben junge deutsche Finanz-Unternehmen bereits 778 Millionen Euro Investorengelder eingeworben – so viel wie noch nie. Das ergab eine Studie der Comdirect Bank. Demnach wurden von Januar bis September 42 Fintechs neu gegründet. Insgesamt waren damit Ende September 793 Fintechs  in Deutschland aktiv, so die Studie. Um bessere Marktchancen zu haben, kooperieren viele Fintechs mit Banken und Versicherungen, zeigt eine weitere Studie des Beratungsunternehmens PWC. >>> Internetworld.de   >>> Com-Magazin.de
München startet digitalen Parkschein: Wer in München einen Parkplatz ergattert hat, kann dafür ab sofort einen digitalen Parkschein lösen. Bezahlt wird über die App "Handy Parken München", die die Stadtwerke München als technischer Dienstleister umgesetzt haben. Abgerechnet wird per Kreditkarte oder Lastschrift. Der Kunde kann dabei wählen, ob er eine vorher festlegte Zeitspanne bezahlt oder als Flexticket automatisch die tatsächlich geparkte Zeit automatisch erfassen und abrechnen lässt. >>> Muenchen.de 

Kurz notiert

  • Der Payment Service Provider BS Payone bietet ab sofort einen abgesicherten Kauf auf Rechnung an. >>> mehr
  • Das Nürnberger Fintech Billomat gründet ein Tochterunternehmen in Portugal. >>> per Mail
  • Das Inkassounternehmen Pair Finance verstärkt seine Geschäftsführung um den COO Fabian Platzen. >>> per Mail

Schon gewusst …?

9 Euro Gebühr sind zu viel für eine Rücklastschrift: Das hat das Oberlandesgericht Köln jüngst in einem Urteil entschieden. Ein Telekommunikationsunternehmen hatte in seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen eine Pauschale von neun Euro für eine Rücklastschrift genannt. Dabei hatte er neben den Bankgebühren Kosten für den Personal- und EDV-Aufwand eingerechnet, die durch die Rückbuchung entstehen würden. Das Gericht stellte aber fest, dass lediglich die eigentlichen Kosten für die Rücklastschrift erstattungsfähig seien, also an den Kunden weitergegeben werden dürften. >>> Onlinehaendler-News.de





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