Payment News KW 48 26.11.2018, 12:45 Uhr

Amazon Pay will ins Ladengeschäft

Die Payment-News der Woche: Amazon Pay versucht, stationäre Geschäfte zu gewinnen / Kaufhof akzeptiert Alipay / Bitcoin auf Talfahrt / Online-Käufer sind Bezahlmuffel
(Quelle: shutterstock.com/mirtmirt)
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Amazon Pay versucht, stationäre Geschäfte zu gewinnen: Der Online-Marktplatz spricht in den USA aktuell offensiv Tankstellen, Restaurants und andere stationäre Geschäfte an, um Amazon Pay als Bezahlart am POS zu etablieren, berichtet das Wall Street Journal. In den Amazon-Buchläden kann Amazon Pay bereits zur Zahlung verwendet werden, indem mit der App ein QR Code gescannt wird. Ähnlich könnte die Zahlung auch an anderen POS funktionieren. >>> via The Verge 
Kaufhof akzeptiert Alipay: Die deutsche Warenhauskette erlaubt chinesischen Touristen ab sofort, in den Filialen auch mit Alipay zu bezahlen. Bei Kaufhof haben die Sparkassentochter BS Payone und der Zahlungsdienstleister Bluecode Alipay in das Kassensystem der Warenhauskette integriert. An sofort können Nutzer in allen 96 Filialen mit Alipay bezahlen. >>> Heise.de 
Bitcoin auf Talfahrt: Für den Bitcoin geht es weiter talwärts. Am Freitag fiel die Kryptowährung auf einen Kurs von gerade einmal 4061 Dollar pro Einheit - und kostete damit so viel wie zuletzt im September 2017, zeigen die Daten der Krypto-Handelsbörse Bitstamp. >>> Handelsblatt.com 
Influencer-Marketing für Finanzdienstleister: Als die Star-Influencerin Kylie Jenner im Februar 2018 twitterte, sie möge das neue Update nicht, brach der Snapchat-Börsenwert um 1,3 Milliarden Euro ein. Im Marketing machen Influencer ihren Einfluss jedoch längst positiv für Marken geltend. Das kommt auch Banken und Finanzdienstleistern zugute. >>> Der Bank Blog 
Online-Käufer sind Bezahlmuffel: Mit dem Kaufen soll es schnell gehen, beim Bezahlen haben es die Kunden dann nicht mehr so eilig. Dieses Bild zeichnen die Inkasso-Unternehmen von einem wachsenden Teil der Verbraucher. Laut einer Befragung des Bundesverbands Deutscher Inkasso-Unternehmen ist die Zahlungsmoral der privaten Online-Kunden gegenüber dem Vorjahr gesunken. Unternehmen zahlten ihre Rechnungen dagegen pünktlicher als im Vorjahr. >>> Wirtschaftswoche 
Ende des Bargelds in Deutschland? Kaum jemand in der Welt bezahlt so gerne mit Münzen und Scheinen wie die Deutschen. Dank Smartphone setzt sich aber das elektronische Bezahlen unaufhaltsam durch. >>> Handelsblatt.com (für Abonnenten) 
Nutzerzahlen von Kwitt: "Kwitt überzeugt mit inzwischen über 90.000 Transaktionen pro Woche und rund 1,2 Millionen registrierten Nutzern – Tendenz weiter steigend": Diese Erfolgsmeldung haben die deutschen Sparkassen gestern bei ihrer Abschluss-Pressekonferenz auf dem FI-Forum präsentiert. Wobei: Sind die Zahlen des P2P-Payment-Services wirklich ein Erfolg? >>> Finanz-Szene.de 

Kurz notiert

  • Die Sparkassen-Finanzgruppe wird in den nächsten drei Jahren eine Milliarde in digitale Projekte investieren. >>> mehr  
  • Das Startup Orderbird, das iPad-basierte Kassensysteme für Restaurants vertreibt, ist offenbar weniger erfolgreich als erwartet. >>> mehr 
  • Junge Fintech-Startups schienen zeitweise die größte Bedrohung der altehrwürdigen Geldhäuser zu sein. Doch nun werden die Zeiten unruhiger. >>> mehr 

Schon gewusst …?

Alle 17 Stunden "verliebt" sich eine Bank in ein FinTech: Banken in Deutschland arbeiten in sehr viel stärkerem Maße mit FinTech-Start-ups zusammen als bislang bekannt. Einer aktuellen Analyse zufolge gibt es mehr als 560 Partnerschaften zwischen klassischen Kreditinstituten und FinTechs. >>> Der Bank Blog 



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