08.09.2008, 12:39 Uhr

Leitet neue Super-Unit bei Microsoft: Dorothee Ritz

Microsoft fasst die Bereiche Consumer Software, Online und Mobile Services und Online-Werbung zu einer Einheit zusammen. Und die wird in Deutschland von Dorothee Ritz geleitet, der bisherigen Chefin von Microsoft Digital Advertising Solutions
Dorothee Ritz
Steigt bei Microsoft auf: Dorothee Ritz
Der Software-Riese aus Redmond - dem ja von Spöttern gern nachgesagt wird, er habe das Internet verschlafen - gibt seit einiger Zeit mächtig Gas, um diesen Eindruck zu verwischen. Egao ob Windows Mobile, ob innovative Features bei Live Search oder Online-Werbemöglichkeiten bis in die Spielekonsole X-Box hinein: Microsoft ist mittlerweile auch online gut unterwegs. Vor gut zwei Jahren bündelte Microsoft seine Online-Vermarktung im Geschäftsbreich Digital Advertising Solutions - und trennte sich vom langjährigen Vermarktungspartner Tomorrow Focus. Auf der OMD 2006 trat Micirosoft erstmals als Vermarkter in einem Stil auf, den man nur von CeBIT-Auftritten des Software-Giganten kennt. Seit seiner Gründung wurd Digital Advertising Solutions in Deutschland von Dorothee Ritz angeführt. Die Volljuristin, die seit 2004 bei Microsoft ist, kennt das Gewerbe in- und auswendig, schließlich war sie zuvor bei Bertelsmann im bereich Neue Medien unterwegs und hat sogar mal die Geschäfte von AOL verantwortet, allerdings "nur" als AOL-Chefin für Australien in Sidney.
Jetzt bekommt die begeisterte Taucherin und Mutter einer kleinen Tochter noch mehr Einfluss. Sie ist ab sofort General Manager Consumer & Online Deutschland, Microsoft Deutschland. Der neue Geschäftsbereich, hausintern COI abgekürzt, umfasst neben der Online-Vermarktung auch das Geschäft mit Consumer-Software und Mobile Software. Nur logisch, dass Ritz angesichts dieser Aufgabenpalette auch in die Microsoft-Geschäftsführung berufen wurde. Allerdings: Ob sie dort das Problem wird lösen können, dass acht von zehn Deutschen faszinierende Online-Angebote wie Windows Live Vitrual Earth (eine Suchmaschine, die in Städten jedes Haus aus meheren Richtungen zeigt) einfach ignorieren, bleibt abzuwarten. Ein Erfolg wäre ihr zu wünschen - schließlich machen nicht nur Google und Apple coole Sachen.



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