Für 560 Millionen US-Dollar 22.09.2015, 09:16 Uhr

Springer will Business Insider übernehmen

Gerüchte gibt es schon länger, jetzt wird es konkret: Axel Springer soll kurz vor dem Abschluss der Übernahme des Tech-Portals Business Insider stehen. Der Kaufpreis soll 560 Millionen US-Dollar betragen.
(Quelle: Shutterstock.com/Imilian)
Bereits vergangene Woche berichtete das Manager Magazin vom Springer-Interesse an Business Insider. Nun trumpft re/code mit konkreten Details auf: Offenbar steht CEO Mathias Döpfner kurz vor dem Abschluss einer Übernahme des Tech-Portals. Der Kaufpreis: 560 Millionen US-Dollar. Der Deal soll bereits in den nächsten Wochen zum Abschluss kommen.
Bereits im Januar diese Jahres hatte Axel Springer eine Minderheitsbeteiligung bei Business Insider im Zuge einer Finanzierungsrunde über 25 Millionen Dollar erworben. Andreas Wiele, Vorstand Vermarktungs- und Rubrikenangebote von Axel Springer SE, wurde Mitglied des Board of Directors von Business Insider.
Business Insider, 2007 gegründet, gehört mit 70 Millionen monatlichen Unique Visitors inzwischen zu den größten Wirtschaftsnachrichten-Webseiten in den USA. Auch einen deutschen Ableger soll es bald geben, unter der Regie der Springer-Tochter Finanzen.net. Start soll im vierten Quartal sein.

Die Medienbranche spielt für die wirtschaftliche Entwicklung eine große Rolle. Sie bringt in vielen Metropolen gut zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Die Top Ten der umsatzstärksten Medienstädte.





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