05.08.2009, 09:30 Uhr

Le Figaro setzt auf Paid Content

Die französische Tageszeitung Le Figaro will mit Paid Content Geld verdienen. Dabei sollen jedoch nicht die bisher kostenlos verfügbaren Nachrichten kostenpflichtig werden, sondern der Verlag plant weitere Redakteure einzustellen, die zusätzliche Inhalte generieren sollen.
Le Figaro setzt auf Paid Content
Das neue Bezahlmodell für die Extra-Inhalte soll Anfang 2010 starten. Bis jetzt steht aber noch nicht fest, ob man auf ein Abonnementmodell setzt, oder ob man die Artikel einzeln verkaufen will. Die Entscheidung dem Vorbild englischsprachiger Zeitungen zu folgen und auf Paid Content zu setzen, begründet der Verlag damit, dass die Werbeanzeigen auf der Webseite nicht genügend Einnahmen brächten. Zwar mache der Verlag mit dem Onlineauftritt keinen Verlust, aber mit den bisherigen Einnahmen sei auch keine Weiterentwicklung möglich.
In einer internetworld.de-Umfrage Anfang Juli war eine knappe Mehrheit der Befragten nicht bereit für journalistische Inhalte im Internet zu zahlen. Dennoch planen auch deutsche Verlage wie Axel Springer in den nächsten Jahren behutsam Paid-Content-Angebote einzuführen.



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