Praxistipp 05.11.2018, 08:11 Uhr

So wird die Re-Engagement-Kampagne erfolgreich

Inaktive Empfänger zurückzugewinnen, ist wichtig für E-Mail-Marketer. Doch das ist angesichts der enormen Konkurrenz um die Gunst der Verbraucher nicht ganz einfach. Vier Tipps für den Erfolg der Re-Engagement-Kampagne.
(Quelle: shutterstock.com/comvenimo)
Das Kunden-Engagement hochzuhalten, ist eine der wichtigsten Aufgaben für E-Mail-Marketer. Diese vier Tipps von Georg Loewen, Head of Marketing DACH bei Selligent Marketing Cloud helfen, inaktive Abonnenten über ­Re-Engagement-Kampagnen zurückzugewinnen:

1. Daten pflegen und analysieren
Am Anfang jeder Kampagne sollte die Datenpflege stehen. Mit einem Validierungs-Tool lassen sich invalide E-Mail-Adressen herausfiltern, die unnötig Platz in der Datenbank brauchen und die Zustellbarkeitsrate und die Sender­reputation verschlechtern.
Der nächste Schritt besteht in einer Analyse der inaktiven Abonnenten: Wer hat in ­bestimmten Zeiträumen eine E-Mail geöffnet oder einen Link angeklickt?

2. Inaktive Abonnenten segmen­tieren
Früher haben Marketer inaktive Abonnenten oft einfach aussortiert, um ­Zustellbarkeitsmetriken nicht zu schaden. Neue Abonnenten zu gewinnen, ist jedoch um ein Vielfaches teurer als existierende zu reaktivieren.
Entscheidend ist, die Abonnenten ­anhand von Engagement Levels und anderen Schlüsselwerten zu segmentieren, zum Beispiel in die Kategorien "Active", "Inactive" und "Dormant".

3. Kurze und klare Inhalte
Sind inaktive Abonnenten identifiziert und segmentiert, können Marketer versuchen, sie zurückzugewinnen. Das funktioniert am besten mit durchdacht gestalteten Inhalten. Gerade von inaktiven Abonnenten ist nicht viel Geduld zu erwarten, deshalb sind Kürze und Klarheit wichtig.
Eine persönliche, emotionalisierte Ansprache wie "Wir vermissen dich!" kann helfen, die Aufmerksamkeit zu wecken. Wirkung entfalten auch Sonderangebote oder Rabatte.

4. Wissen, wann es genug ist
Nicht jeder Kunde lässt sich zurückgewinnen. Wenn alle Bemühungen scheitern, heißt es, Abschied zu nehmen. Marketer sollten dies sehr genau kommunizieren und auch den Zeitpunkt, an dem ein Abonnent keine E-Mails mehr erhalten wird, exakt benennen.



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