10.12.2007, 10:08 Uhr

Paypal launcht Shopping-Widget

Mit dem neuen Paypal-Storefront-Widget können Gelegenheitsverkäufer einfache Shops für ihre Blogs oder Websites konzipieren.
In Sachen Widget-Programmierung zeigt sich das Online-Auktionshaus Ebay von der fixen Seite. Nachdem Ebay bereits vor Monaten erste Lösungen vorgelegt hat, zieht jetzt die Ebay-Tochter Paypal nach. "Paypal Storefront Widget" heißt ein kleines Tool, mit dem Gelegenheitsverkäufer einfache Shops für ihre Blogs oder Websites konzipieren können. Als Hauptzielgruppe sieht Paypal beispielsweise Bands, die ihre eigenen T-Shirts verkaufen, Künstler, die ihre Produkte der Community vorstellen können oder Wohltätigkeitsorganisationen, die gebrandete Produkte vermarkten. Die Idee zur Entwicklung des Widgets kam von den Nutzern selbst, die eine einfache Lösung verlangten, um Produkte in Blogs oder auf MySpace-Seiten zu verkaufen. Die Kaufabwicklung erfolgt über Paypal.
Anhand von Thumbnails können Verkäufer schon auf der ersten Seite des Widgets alle Produkte anzeigen lassen, die sie im Sortiment haben. Via Mouse-Over können sich interessierte Käufer über Details zu den Produkten informieren. Sind bestimmte Produkte ausverkauft, können die Verkäufer entscheiden, ob sie die Information "ausverkauft" anzeigen lassen wollen, oder die Produkte aus dem Storefront nehmen möchten. Ist ein Verkäufer im Urlaub oder anderweitig verhindert, Bestellungen pünktlich abzuwickeln, kann er dies über ein "Shop geschlossen"-Schild anzeigen lassen. Web-2.0-konform ist ein Link, mit dem Fans der Produkte den HTML-Code des Storefronts kopieren und auf ihren eigenen Seiten einbinden können. Auf diese Weise vergrößern Verkäufer ihre Reichweite.



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