26.02.2008, 08:25 Uhr

IAB schlägt neue Datenschutzrichtlinien fürs Online-Marketing vor

Im wesentlichen glaubt das IAB daran, dass der Markt selber regeln wird, wie ernst es Werber beim Targeting mit dem Datenschutz nehmen müssen.
Das Interactive Advertising Bureau (IAB) will neue Richtlinien zum Umgang mit privaten Daten im Web vorlegen. Diese sollen nicht ganz so scharf formuliert sein wie die der amerikanische Federal Trade Commission (FTC). Während beispielsweise das FTC fordert, dass Websites ihre Nutzer klar und verständlich darauf hinweisen, dass ihre Daten zu Targetingzwecken verwendet werden und ihnen die Möglichkeit bieten, sich aus dem Anzeigentargeting auszuschließen, sieht es das IAB nicht ganz so eng: Die Websitebesucher könnten "irgendwo auf der Site, wo die Datenschutzbestimmungen stehen", auch über diesen Punkt aufgeklärt werden, so die Aussage. Allerding sollten auch laut IAB Internet-Nutzer über einen Link schnell zu einer Seite gelangen, wo sie sich vom Targeting abmelden. Ziel des IAB ist es, Sitebetreibern und Werbern mehr Flexibilität zu bieten. Schließlich ist sich IAB-President Randall Rothenberg sicher: "Sie werden das richtige tun, oder sie riskieren ihre Geschäftsgrundlage."



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