Die 5 besten Business-Chats fürs professionelle Miteinander

Slack

Slack: Kontakt halten ist mit dem Chat-Tool auch für versprengte Teams unkompliziert, ob in Echtzeit oder zeitversetzt.
Quelle: Slack
Slack gilt als Überflieger unter den Business-Chat-Programmen. Obwohl erst 2013 gestartet, entwickelte sich das Tool rasch zu einer Art Maßstab für Business-Chats. Wer sein Team für ein spontanes virtuelles Meeting zusammenbringen will, ist hier an der richtigen Adresse. Der Schwerpunkt liegt dabei auf direkter Kommunikation. Dazu ist die Anwendung konsequent um den Chat-Bereich herum aufgebaut, der wie ein Instant-Messenger funktioniert. Allerdings sind Diskussionen hier persistent, können also sowohl in Echtzeit ablaufen als auch wie in einem Forum über einen längeren Zeitraum Beiträge "sammeln".
Das Interface wirkt aufgeräumt und modern, zeigt links eine Navigationsspalte, daneben den großen Nachrichtenbereich. Rechts lässt sich bei Bedarf eine weitere Spalte einblenden, die das Dateiverzeichnis, eine Liste der Teammitglieder oder Neuigkeiten vom Betreiber aufnehmen kann. Wer sich auf den ersten Blick nicht zurechtfindet, kann außerdem mit "Slackbot" chatten, einer automatisierten Hilfefunktion, die als Gesprächspartner auftritt und den Anwender durch die ersten Schritte führt.
Dazu gehört nach dem Anlegen des eigenen Accounts die Einrichtung eines Teams. Neben einem Namen bekommt das Team eine eigene URL, unter der sich die Mitglieder künftig einloggen. Der Administrator lädt weitere Teilnehmer per Klick auf den Button "Invite People" ein. Hierzu gibt er ihre E-Mail-Adressen ein, an die das System dann Einladungen verschickt. Ist ein Teammitglied bereits als Slack-Nutzer registriert, dann genügt die Eingabe des User-Namens. Anschließend kann der Teamleader weitere Räume beziehungsweise Channels anlegen, die dann in der Navigationsleiste aufgeführt werden. Hier lässt sich beispielsweise nach Themen, Projekten oder nach Abteilung unterscheiden, sodass die Konversation ansprechend strukturiert wird.
Slackbot: Eine kontextbezogene Hilfefunktion tarnt sich bei Slack als Chat-Partner.
Quelle: Slack
Neben Gruppengesprächen ermöglicht Slack auch Vieraugen-Konversationen, die unter dem Label "Direct Messages" wie Chat-Channels in der Navigation links aufgeführt werden. Neben dem Namen des Gesprächspartners wird hier durch einen farbigen Indikator angezeigt, ob derjenige gerade online ist. Seit Kurzem sind auch Video- und Audio-Chats möglich.
Konversationen laufen im zentralen Bereich des Anwendungsfensters ab. Rechts daneben lassen sich weitere Informationen einblenden. So bekommt man etwa einen Überblick über die Mitglieder des Channels, kann dessen Kurzbeschreibung lesen und sehen, auf welche Dokumente die Teilnehmer gemeinsam Zugriff haben. Außerdem lässt sich eine Liste von Erwähnungen einblenden, wenn andere Nutzer per @-Zeichen auf den eigenen Channel oder User-Namen verwiesen haben, man kann seine Favoriten anzeigen, wenn man welche gesetzt hat, und man erreicht ein Menü mit Datei- und Teamverwaltungsfunktionen.
Neben einer kostenlosen Version mit Speicher für die letzten 10.000 Nachrichten und bis zu zehn Integrationen ist Slack in der Standard-Edition für acht US-Dollar sowie in einer Plus-Edi­tion für 15 Dollar pro Nutzer und Monat buchbar. Für zahlende Nutzer entfallen Nachrichten- und Integrations-Limit, außerdem erhalten sie zusätzliche Funktionen wie Gastzugriffe, Login per Google-Authentifizierung, Single Sign-on oder Rund-um-die-Uhr-Support.



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