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Xing-Gründer will Start-ups anschieben
Sonstiges 08.06.2010
Sonstiges 08.06.2010

Lars Hinrichs gründet HackFwd Xing-Gründer will Start-ups anschieben

Will Start-ups anschieben: Lars Hinrichs

Will Start-ups anschieben: Lars Hinrichs

Xing-Gründer Lars Hinrichs will sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen, sondern neuen IT-Unternehmern zu einem erfolgreichen Start verhelfen. Sein neues Projekt HackFwd finanziert und berät Start-ups im Tausch gegen einen 30-prozentigen Anteil am jeweiligen Unternehmen.

HackFwd wird sich auf europäische Start-ups konzentrieren. Dabei ist vorgesehen, bis zu drei Gründer pro Start-up für maximal ein Jahr mit bis zu 191.000 Euro zu unterstützen. Neben der finanziellen Starthilfe bietet Hackfwd außerdem Beratung bei Rechtsangelegenheiten, Marketing, Verwaltung und Betriebsführung. Als Gegenleistung erhält Hackfwd einen 30-prozentigen Anteil am Start-up. Drei Prozent des Anteils gehen an externe Berater zurück.

Mit HackFwd will Lars Hinrichs die "Beratungslücke" schließen, die Start-ups am anfänglichen Umsetzen einer Geschäftsidee hindert: "Wir haben erkannt, dass Beteiligungsgesellschaften sich gegenwärtig kaum an Unternehmen in ihrer Anfangsphase richten. Darüberhinaus haben sie weder die Zeit noch die Expertise, strategischen oder kreativen Input zu liefern", erklärt Hinrichs die Idee hinter Hackfwd.

Hinrichs hatte seine Anteile an Xing im November 2009 verkauft. Im Januar 2010 zog sich der Xing-Gründer auch aus dem Aufsichtsrat des Karriereportals zurück. Was das neue Unternehmen leistet, beschreibt folgendes Video:

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