INTERNET WORLD Business Logo Abo
Homeoffice
Sonstiges 05.10.2020
Sonstiges 05.10.2020

Studie Homeoffice als dauerhaftes Arbeitsmodell

shutterstock.com/PR Image Factory
shutterstock.com/PR Image Factory

Seit mehr als sechs Monaten hat sich für viele Unternehmen und deren Mitarbeiter die Arbeits- und Geschäftswelt komplett verändert - mit gravierenden Folgen.

Fast 80 Prozent der Firmen und Behörden in Deutschland planen Homeoffice als dauerhaftes Arbeitsmodell, aber Datenschutz und IT-Sicherheit bleiben vielerorts auf der Strecke. Doch was hat sich noch verändert? Welche Auswirkung hat die Corona-Pandemie auf die Investitionsbereitschaft der Unternehmen? Welche IT-Segmente werden vom Digitalisierungs- und Homeoffice-Schub profitieren? Und wie sieht es in puncto Datensicherheit wirklich aus?

Um diese Fragen zu beantworten, hat ESET über einen Zeitraum von vier Monaten mehr als 620 Unternehmen und mehr als 2.000 Mitarbeiter in Deutschland und der Schweiz befragt.

Homeoffice

Mit diesem Equipment wird im Homeoffice gearbeitet.

ESET

Vor Ausbruch der Corona-Pandemie war Distance Working zwar in vielen Unternehmen auf der To-Do-Liste, aber kein weit verbreitetes Modell und eher die Ausnahme als der Regelfall. 78 Prozent der Unternehmen in Deutschland und sogar 90 Prozent der Firmen in der Schweiz planen nach Ende der Corona-Krise das Arbeiten im Homeoffice weiter zu ermöglichen.

Ländervergleich

Dass die Produktivität nicht zwangsläufig mit der körperlichen Anwesenheit im Büro einhergeht, zeigt die ESET-Studie ganz deutlich: Bei 57 Prozent der Unternehmen ist trotz der schnellen Umsetzung von Mobile-Working die Produktivität der Mitarbeiter gleichgeblieben. 10 Prozent der Betriebe verzeichneten sogar einen Produktivitätsschub. Die Zukunft scheint somit hybriden und flexiblen Arbeitsplatzmodellen zu gehören.

Aber es gibt auch hier nicht nur Gewinner: 31 Prozent der befragten Unternehmen und 28 Prozent der Behörden gaben einen deutlichen Produktivitätsverlust an. Auch im PR Image Factory gab es in Deutschland starke Unterschiede: Thüringer Unternehmen verzeichneten mit 58 Prozent den größten Produktivitätsabfall, gefolgt von Bremen und Schleswig-Holstein (56 und 54 Prozent). Hamburg ist mit Abstand das einzige Bundesland, das kaum Einbrüche bei der Effizienz feststellte (7 Prozent).

Das könnte Sie auch interessieren