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Googles Änderungsvorschläge für Books
Sonstiges 16.11.2009
Sonstiges 16.11.2009

Googles Änderungsvorschläge für Books

Der Internetkonzern hat bei den zuständigen Behörden in den USA seine geänderten Vorschläge für Google Books vorgelegt: In das Buchprojekt sollen jetzt nur Werke einbezogen werden, die urherberrechtlich in den USA, Kanada, Großbritannien oder Australien registriert sind.

Damit sind 95 Prozent der Bücher, die in Deutschland und anderen Ländern verlegt werden, von der Einigung nicht betroffen. "Wir sind enttäuscht, dass wir auf Grund unserer Änderungen nicht mehr Bücher aus mehr Ländern zugänglich machen können. Aber wir freuen uns darauf, weiterhin mit Rechtehinhabern aus aller Welt zusammenzuarbeiten und unsere Mission weiterzuführen, den Zugang zu allen Büchern dieser Welt zu erweitern," schreibt Dan Clancy, Google Books Engineering Director, im Google Public Policy Blog. In Europa herrschte bisher Widerstand gegen Googles Digitalisierungsprojekt.

An den 125 Millionen US-Dollar, die der Internetkonzern für das Recht zahlen will, die Bücher aus Universitäten und Bibliotheken zu scannen und sie dann im Internet zu veröffentlichen, soll sich nichts ändern. paidContent zufolge will Google eine unabhängige Kommission einsetzen, die die Rechte bei Publikationen wahrt, deren Autoren unbekannt seien. Darüberhinaus verspricht Google stärkere Transparenz beim Festsetzen der Preise für die über Google Books erhältlichen Veröffentlichungen.

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, der bereits am 1. September Einwände gegen das Projekt geltend gemacht hatte, kritisierte an der neuen Vereinbarung, dass sie Europa von der Buchdigitalisierung abschneide.

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