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Sonstiges 29.08.2019
Sonstiges 29.08.2019

Geschäftsbericht Douglas profitiert stark vom Online-Handel

shutterstock.com/Manuel Esteban
shutterstock.com/Manuel Esteban

Die Parfümeriekette Douglas profitiert immer mehr vom E-Commerce. Mittlerweile macht das Unternehmen in Deutschland rund 30 Prozent seines Umsatzes im Netz.

Der Online-Handel wird für Deutschlands größte Parfümeriekette Douglas immer wichtiger. In der Bundesrepublik stammen inzwischen bereits fast 30 Prozent der Umsätze aus den konzerneigenen Online Shops douglas.de und Parfumdreams, wie das Unternehmen bei der Präsentation der Quartalszahlen am Donnerstag berichtete. Europaweit liegt der Online-Anteil am Umsatz bei knapp 17 Prozent.

"Wir werden in diesem Jahr erstmals mehr als eine halbe Milliarde Euro online umsetzen", prognostizierte Konzernchefin Tina Müller.

Ausbau der Marktposition

Mit der Entwicklung der Parfümeriekette in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2018/19 zeigte sich Douglas-Chefin Müller zufrieden. Dem Konzern sei es gelungen, seine Marktposition europaweit online und stationär auszubauen. Insgesamt steigerte Douglas den Umsatz in den ersten neun Monaten um 5,1 Prozent auf rund 2,7 Milliarden Euro. Unter dem Strich machte der Konzern einen Gewinn von knapp 60 Millionen Euro, nach einem Verlust von 30 Millionen Euro im gleichen Zeitrum des Vorjahres.

Wichtigstes Wachstumsfeld für Douglas soll auch in Zukunft der Online-Handel bleiben. Noch im Oktober will das Unternehmen Douglas einen offenen Online-Marktplatz starten, auf dem auch Partnerunternehmen ihre Waren und Dienstleistungen anbieten können. Ziel sei es, die erste Anlaufstelle für Schönheitsthemen im Netz zu sein, sagte Müller.

Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass Douglas bis 2020 rund 70 stationäre Läden schließen wird. Douglas hatte das Filialnetz in den vergangenen Monaten einer umfassenden Analyse unterzogen. Dabei habe sich ergeben, dass die 70 Filialen keine langfristige Entwicklungsperspektive mehr hätten, auch wenn sie derzeit noch fast alle profitabel seien, so das Unternehmen.

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