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Mobile Strategie bei Facebook
Sonstiges 14.07.2010
Sonstiges 14.07.2010

Mobile Strategie bei Facebook Soziale Einbindung von Apps

Mit rund 150 Millionen Usern, die Facebook über ihre Smartphones nutzen, ist der Mobilbereich ein Wachstumsmotor des sozialen Netzwerks. Das Unternehmen könnte in Zukunft das Finden und Verbreiten von Anwendungen zu einem interaktiveren Usererlebnis und damit Facebook als Plattform für Entwickler attraktiver machen.

Diesen Ausblick auf die neue Mobile-Strategie gab Erick Tseng, der diesen Bereich seit kuzem leitet, berichtet das Branchenblog VentureBeat. Facebook wolle sich zu einer Plattform für Developer entwickeln, über die diese ihre Anwendungen verbreiten können. Dazu könnten soziale Features das Finden und Weiterleiten von Apps ergänzen.

"Mobile entwickelt sich immer mehr zum Wachstumsmotor. Während unserer Expansion dringen wir immer weiter in Märkte vor, in denen Handys der primäre Zugang zum Netz sind. Hier ist Mobile der Ansatzpunkt, über den wir unsere Nutzer auf soziale Dienste aufmerksam machen und zum Mitwirken ermuntern können", sagte Tseng.

Auf die verstärkte Nachfrage nach dem mobilen Facebook hat das Unternehmen mittlerweile auch mit einem rein mobilen Anmeldungsverfahren reagiert, das das bisher zwingend erforderliche Registrieren über die Facebook-Webseite unnötig macht. Über das im Mai 2010 gelaunchte Facebook 0 haben User in Ländern mit eingeschränktem Netzzugang kostenlosen Zugriff auf Facebook.

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