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Telekom will Onlinekiosk ins Ausland bringen
Sonstiges 30.08.2011
Sonstiges 30.08.2011

Telekom will Onlinekiosk ins Ausland bringen PagePlace für Europa

Im Juni ließ der Onlinekiosk der Deutschen Telekom die Testphase hinter sich, jetzt ist die Internationalisierung angesagt. Damit die Nutzerzahl schneller wächst, soll  PagePlace im kommenden Jahr in andere europäische Länder expandieren.

Geplant sei, die Verkaufsplattform für digitale Medienerzeugnisse in Frankreich, Italien, Großbritannien und Polen zu etablieren, sagte Thomas Kiessling, Chief Innovation Officer der Deutschen Telekom, dem . "Internationalisierung ist ein großes Thema für uns." Derzeit suche das Unternehmen nach Handelspartnern in den jeweiligen Ländern.

Die Zahl der registrierten Nutzer ist allerdings derzeit noch überschaubar und liegt Kiessling zufolge im "gut fünfstelligen Bereich". Derzeit verhandele das Unternehmen mit den Herstellern von elektronischen Lesegeräten, damit diese PlacePage auf ihren Geräten vorinstallieren.

Die Telekom hat  in Kooperation mit Verlagen entwickelt. Über die Plattform können Leser sich digitale Zeitungen, Magazine und Bücher per PC, Tablet-PC oder Smartphone kaufen, bezahlen und jederzeit auf verschiedenen Endgeräten lesen lassen. Wenn User etwas im Text markieren oder ein Lesezeichen ins Buch setzen, wird das automatisch über alle Endgeräte hinweg synchronisiert. Seit Juni 2011 ist die Pilotphase vorbei, das Angebot aus 40.000 Büchern, 450 Magazinen und 50 Zeitungen ist nun für Apple-, Windows- und Android-Nutzer verfügbar.

Mit dem Angebot steht die Telekom nicht alleine da: Axel Springer bietet seine Vertriebsplattform für Digitalausgaben iKiosk, die speziell für das iPad entwickelt wurde, seit dem Herbst 2010 auch im stationären Internet an. Bertelsmann hat Anfang Oktober 2010 zusammen mit den Verlagen Gruner + Jahr, dem Zeit Verlag, der Verlagsgruppe Handelsblatt, IDG, Jahr Top Special Verlag, Computec und der Neue Mediengesellschaft Ulm den Onlinekiosk Pubbles an den Start gebracht. In den USA hat Yahoo seinen Kiosk im Februar eröffnet und Google verhandelt mit großen US-Verlagen über den Aufbau eines digitalen Kiosks für Tablet-PCs und andere mobile Endgeräte, die auf dem Betriebssystem Android laufen.

Haben Sie schon digitale Presseerzeugnisse gekauft? !

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