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Entwicklerrichtlinien für Google Glass
Sonstiges 04.06.2013
Sonstiges 04.06.2013

Entwicklerrichtlinien für Google Glass PorNO!

Schon zu viel Haut?

Schon zu viel Haut?

Kaum sind die ersten Exemplare von Google Glass verteilt, gibt es auch schon die ersten Porno-Apps für die Datenbrille. Doch das passt dem Konzern absolut nicht ins Konzept. Google reagierte prompt, und änderte die Richtlinien für Entwickler ab.

Googles High-Tech-Brille ist prüde. Nachdem vergangene Woche eine erste App veröffentlicht wurde, die pornografische Videos und Bilder auf Google Glass bringt, reagiert der Konzern jetzt mit einer Änderung seiner Developer-Richtlinien: Sexuell freizügige Inhalte haben auf Google Glass nichts zu suchen.

"Wir erlauben keine Glassware-Inhalte, die Nacktheit, expliziten Sex oder anderweitig freizügige sexuelle Darstellungen enthält", so das Unternehmen auf der Entwicklerseite Google Developers. Die anstößige App von Developer MiKandi wurde gesperrt, obgleich nach Informationen von Gizmodo bisher nur eine Handvoll Google Glass-Nutzer diese heruntergeladen hatten.

Als Anti-Porno-Apostel war bisher eher Apple bekannt. Der Hardware-Konzern hatte in der Vergangenheit mehrfach Apps gesperrt, die freizügige Inhalte verbreiteten. Über den Zwang, die in-App-Verkäufe über Apple abzuwickeln, hatte das Unternehmen die Kontrolle über die in seinem App Store erhältlichen Anwendungen verschärft. Dennoch hatte es gelegentlich Pannen und Lücken gegeben, die die Verbreitung von Pornoinhalten auch über die Apple-Geräte ermöglichten.

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