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"Made in North Korea"
Sonstiges 05.11.2013
Sonstiges 05.11.2013

Konkurrenz aus Nordkorea Diktator Kim Jong-un lässt Tablet bauen

Ob das Apple beindrucken wird? Nordkoreas Diktator Kim Jong-un lässt ein eigenes Tablet in dem hermetisch abgeriegelten Land bauen. Erstaunlich: Einem ersten Test zufolge soll es gar nicht mal so schlecht sein.

Normalerweise geht Nordkorea eher mit martialischen Propaganda-Sprüchen in die Offensive, jetzt meldet das kommunistische Regime auch einen Erfolg an der Technik-Front. Dieser hat auch einen Namen: Samjion SA-70: So nämlich heißt das erste Tablet, das in dem hermetisch abgeriegelten Land angeblich selbst entwickelt und produziert worden ist.

Wie berichtete, kostet das Gerät rund 180 Euro und bietet 488 vorinstallierte Apps - darunter befinden sich ein Microsoft-Office-Paket sowie das auch hierzulande populäre Spiel "Angry Birds". Zudem gibt es reichlich Lektüre, die zu den Lieblingswerken von Nordkoreas Diktator Kim Jong-un zählen.

Rüdiger Frank, Nordkorea-Spezialist von der Wiener Universität, konnte ein Gerät kaufen und testen - und zeigte sich von den technischen Qualitäten durchaus angetan. Einen Haken gibt es dann allerdings doch: Nutzer können sich mit dem Tablet nicht ins Internet einwählen. Ob das für alle Käufer gilt, ist nicht bekannt. Der Zugang zum World Wide Web wird in Nordkorea strikt reglementiert.

Am 22.Oktober 2013 hat Apple-Chef Tim Cook in San Francisco die neuen iPads präsentiert. INTERNET WORLD Business zeigt, wie die Tablet-Rechner in den Versionen iPad Air und iPad mini aussehen, was sie können und was sie kosten. 

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