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Sonstiges 01.09.2014
Sonstiges 01.09.2014

Bitkom-Studie Begeisterung für Mobilgeräte ist ungebrochen

Shutterstock.com/Peter Bernik
Shutterstock.com/Peter Bernik

Das Geschäft mit Smartphones und Tablets boomt weiter, und auch im Bereich der klassischen Unterhaltungselektronik haben sich die Umsätze stabilisiert. Doch der nächste Hype steht schon bevor.

Wie der Bitkom heute auf Basis von Zahlen der Marktforschungsunternehmen GfK und Eito mitteilte, hat sich der Umsatz für klassische Unterhaltungselektronik fast auf dem Nivau des Vorjahres gehalten. Konkret prognostiziert der Branchenverband für das Jahr 2014 einen Umsatz in Höhe von 10,58 Milliarden Euro - das entspricht "nur" noch einem leichten Minus von 1,5 Prozent. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr hatte die Branche noch mit einem Umsatzeinbruch von 14,8 Prozent zu kämpfen. 

Grundsätzlich ist in allen Marktsegmenten ein sehr starker Trend zur Vernetzung zu erkennen. Alleine im Fernsehsegment waren im ersten Halbjahr 2014 bereits 79 Prozent aller verkauften Geräte internetfähig. Bei Blu-ray-Playern beträgt deren Anteil 93 Prozent, bei Digitalkameras 39 Prozent.


Anders als im Bereich der Unterhaltungselektronik sind Umsatzrückgänge im Smartphone- und Tablet-Markt, der vom Bitkom separat betrachtet wird, ein Fremdwort. So wird der Smartphone-Umsatz im Jahr 2014 voraussichtlich 8,7 Milliarden Euro betragen, das sind sechs Prozent mehr als im Vorjahr. Mit Tablets werden den Angaben zufolge rund 2,5 Milliarden Euro umgesetzt, was einem Wachstum von fünf Prozent entspricht.


Was die Stückzahlen anbelangt, rechnet der Bitkom in diesem Jahr mit 24 Millionen verkauften Smartphones und 9,2 Millionen verkauften Tablets. Zum Vergleich: Im Jahr 2013 waren es noch rund 22,6 Millionen Smartphones (plus sechs Prozent) und acht Millionen Tablets (plus 15 Prozent).

Und der nächste Hype steht schon bevor: Denn auch wenn von einem Massenmarkt noch nicht die Rede sein kann, herrscht bei den Deutschen bereits jetzt ein großes Interesse an Smart Wearables. Fast jeder Dritte ab 14 Jahren kann sich beispielsweise vorstellen, eine smarte Brille wie Google Glass zu nutzen. Das entspricht 22 Millionen Bundesbürgern. Bei den Smartwatches ist der Anteil sogar noch höher. Rund 27 Millionen Deutsche würden unter bestimmten Voraussetzungen solch ein Gerät kaufen.

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