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9flats.com reagiert auf Airbnb.com-Desaster (Foto: Fotolia.de/Aboreg)
Sonstiges 03.08.2011
Sonstiges 03.08.2011

9flats.com reagiert auf Airbnb.com-Desaster Versicherung gegen verbrannte Bettlaken

In der Vermittlung von privaten Unterkünftern via Internet wähnen viele Investoren derzeit Musik. Doch jetzt erschütterten Vandalen das Vertrauen in das Geschäftsmodell.

Wie die "imageschaden-fuers-geschaeft-wohnung-ueber-airbnb-vermietet-und-verwuestet/60086839.html#utm_source=rss2&utm_medium=rss_feed&utm_campaign=/it-medien:Financial Times Deutschland" berichtet, verbrannten Mieter, die eine Dachgeschosswohnung in San Francisco über den US-Dienst Airbnb angemietet hatten, die Bettlaken, stahlen Laptop, iPod und Kamera und verbreiteten einen "beängstigenden" Geruch im Badezimmer. Die Airbnb-Gründer geben sich in ihrer E-Mail an alle Mitglieder ausgesprochen offen: "Wir haben's verbockt", gestehen sie ehrlich ein. Allerdings sei ein solcher Ausfall bei rund zwei Millionen vermittelten Übernachtungen eine sehr kleine Quote. In der Zukunft will Airbnb geschädigte Vermieter mit bis zu 50.000 Dollar bezuschussen - auf Kulanzbasis.

Auch Konkurrent 9flats.com, der das Geschäftsmodell in Europa groß machen will, reagiert auf die Vorkommnisse. Gegen eine Tagespauschale von 3,50 Euro können sich Vermieter gegen Schäden bis zu 2.500 Euro absichern. Auch seien die Standards bei 9flats sehr hoch, unterstreicht Gründer Stephan Uhrenbacher: Mieter und Vermieter bewerten sich gegenseitig, eigene Scouts kontrollieren die Anbieter. In den sechs Monaten seit Gründung von 9flats habe es keine Schadensfälle über 100 Euro gegeben. "Wobei 9flats bisher grundsätzlich aus Kulanz die Schäden der Vermieter übernommen hat."

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