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Tengelmann-Chef Karl-Erivan Haub schielt auf den Gaming-Markt
Sonstiges 05.12.2011
Sonstiges 05.12.2011

Tengelmann-Chef Karl-Erivan Haub schielt auf den Gaming-Markt Übernahmen nicht ausgeschlossen

Tengelmann-Chef Karl-Erivan Haub

Tengelmann-Chef Karl-Erivan Haub

Tengelmann-Chef Karl-Erivan Haub hat sich überwunden, das "Fachchinesisch von Conversion Rate bis SEO-Optimierung" zu lernen, verrät er im Interview mit der "Wirtschaftswoche". Jetzt hat er den Markt für Online-Spiele im Visier.

Der Anteil des Online-Geschäfts am Gesamtkonzernumsatz, der 2010 bei 10,5 Milliarden Euro lag, sei noch "relativ wenig", räumt Haub ein. Doch es sind die Wachstumsraten, die das Tengelmann-Oberhaupt am E-Commerce interessieren. Bei Plus.de stiegen die Umsätze jährlich um 30 Prozent - und damit deutlich stärker als der Durchschnitt der E-Commerce-Branche, sagte Haub der "Wirtschaftswoche".

Nach Beteiligungen an mehr als 20 E-Commerce-Startups - von Zalando bis Youtailor - hat Tengelmann jetzt die Spielebranche im Visier. "Der Markt entwickelt sich rasant", so Haub. Von seinen bisherigen Beteiligungen schreibe allerdings noch keine schwarze Zahlen, räumt der Tengelmann-Chef ein. "Einige könnten schon Geld verdienen, wenn sie auf Werbung und Marketing verzichten würden, aber das ginge zulasten des Wachstums", erklärt er.

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