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Kapitalrunde für LivingSocial
Sonstiges 08.12.2011
Sonstiges 08.12.2011

Kapitalrunde für LivingSocial Privatfinanzierung statt Börsengang?

Aus der Erstemission von LivingSocial wird vorerst nichts. Der Gutscheindienst hat stattdessen aus Privatfinanzierungen in den letzten Wochen 176 Millionen US-Dollar zusammengesammelt.

So kann man auch ohne Börsengang Finanzspritzen einholen: LivingSocial hat über den Verkauf von Firmenanteilen 176 Millionen US-Dollar eingenommen. Zu den Investoren sollen dabei unter anderem Amazon und die Beteiligungsgesellschaft US Venture Partners zählen. Das geht aus einer Eingabe des Unternehmens an die US Securities and Exchange Commission (SEC) hervor. Zweck des Abverkaufs: Expansion und laufende Geschäfte finanzieren.

Firmenanteile im Wert von insgesamt 400 Millionen US-Dollar hatte LivingSocial angeboten. Derzeit sind noch Aktien im Wert von 224 Millionen US-Dollar zu haben; diese sollen jedoch in den nächsten Wochen ebenfalls an Investoren gebracht werden.

Bereits im Juli 2011 wurden Gerüchte laut, dass LivingSocial seinem Konkurrenten Groupon auf das Wall Street-Parkett folgen wolle. Dabei ging es dem Unternehmen vor allem  um eine höhere Firmenbewertung durch den Börsengang. Das Ziel war ein zweistelliger Milliardenbetrag. Über die gegenwärtige Finanzierungsrunde war bereits im November 2011 spekuliert worden.

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