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Sonstiges 25.02.2013
Sonstiges 25.02.2013

Die E-Commerce-Trends des Tages - 25.02.2013 Plus-Online will Garten-Marktführer werden

Die Tengelmann-Tochter Plus verlässt sich fest darauf, dass irgendwann der Frühling einkehrt. Denn Frühlingszeit ist Gartenzeit und in diesem Segment gibt es noch keinen festen E-Commerce-Marktführer - aber bald einen Online-Anteil von zehn Prozent am Branchenumsatz, glaubt das Unternehmen. Weshalb es nun einen neuen Spezial-Shop gibt: "Garten XXL". Fehlt nur noch Sonne. 

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- NEWS -

Plus-Online, eine Tochter der Tengelmann-Unternehmensgruppe, hat eine neue E-Commerce-Marke gestartet. "Garten XXL" wird in den Plus E-Stores ein breites Sortiment von 10.000 Artikeln mit Marken wie Bosch, Kärcher und Kettler anbieten. Schon bisher war das Gartensortiment bei Plus der umsatzstärkste Bereich überhaupt. Im Unternehmen schätzt man, dass der Online-Anteil in diesem Sortiment in vier Jahren bei zehn Prozent liegen könnte. Einen eindeutigen Marktführer gibt es bislang noch nicht. >>> Onetoone.de

Adidas will auch in Zukunft weiter auf die E-Commerce-Software Demandware setzen. Schon in den vergangenen Monaten hat das Unternehmen zahlreiche Shops in Europa, Russland, Kanada und Südamerika mit dem SaaS-Shopsystem umgesetzt. Nun hat sich das Unternehmen auch für die weitere internationale Expansion für Demandware entschieden, teilte die Softwareschmiede heute mit. >>> Pressemitteilung (via E-commerce-blogde (e-commerce-blog.de):e-commerce-blog.de)

Zu wenig Laufkundschaft in den Innenstädten beklagt der Bundesverband des Deutschen Textileinzelhandels (BTE). Weil immer mehr Kunden im Internet einkaufen, fehlt den stationären Händlern Publikum. Dadurch entgehen den Händlern nicht nur direkte Umsätze, sondern dazu auch noch alle Einkäufe, die spontan entstehen und früher einen Einkaufsbummel ausgemacht hatten.  Nach einer Verbandsumfrage sehen die deutschen Modehändler in der nachlassenden Kundenfrequenz ihr größtes Problem. Fast zwei Drittel der Befragten haben von weniger Kunden in ihren Läden berichtet, nur 14 Prozent sehen wenigstens eine leichte Verbesserung. Eine fatale Abwärtsspirale. >>> General Anzeiger Bonn

- INTERNATIONAL -

Google will nach Presseberichten bald mit einem eigenen Musik-Streaming-Dienst starten. Wie Spiegel Online unter Berufung auf die Financial Times berichtet, verhandelt der Suchriese derzeit mit Vertretern der Musik-Industrie. Probleme gibt es aber, weil die Platten-Bosse dem Internet-Unternehmen vorwerfen, nicht genug gegen illegale Downloads zu tun. In diesem Punkt dürften Apple und Amazon, die angeblich ähnliche Dienste planen, deutlich bessere Karten haben. >>> Spiegel.de

E-Bay wird auch in Zukunft weiter Marktanteile gewinnen, glauben die Analysten von Pacific Crest. Grund dafür sollen neben Änderungen an der Gebührenstruktur und Verbesserungen der Website vor allem im wachsenden mobilen Transaktionsvolumen via Paypal liegen. So sei das mobile Zahlungsvolumen im vergangenen Jahr um 250 Prozent gestiegen, in diesem Jahr erwartet das Unternehmen ein Transaktionsaufkommen von 20 Milliarden Dollar. >>> E-Commerce-Blog

- BACKGROUND -

SoLoMo ist das wichtigste Thema für den deutschen Einzelhandel: 45 Prozent der Konsumenten nutzen ihr Smartphone im Laden, um Produktinformationen zu suchen. 46 Prozent der Smartphonebesitzer informieren sich über Produkt ein auf dem Mobilgerät, bevor sie es dann in einem Ladengeschäft kaufen und 24 Prozent aller Google-Suchanfragen beschäftigen sich mit der lokalen Umgebung des Nutzer. Diese und weiter aufschlussreiche Zahlen über die Verschmelzung von Online- und Offline-Handel hat der Blogger und Handelskenner Crazyegg in einer aufschlussreichen Infografik zusammengestellt. >>> mobile Zeitgeist

Software oder brick-and-mortar? Nicht alle Handelssegmente werden von der E-Commerce erfasst, manche Läden haben auch in der „echten Welt“ ihre Existenzberechtigung. Um welche Segmente es sich dabei handelt, will ein Techcrunch-Analyst anhand der simplen Formel

= (e + t - s + 5) / 15

herausgefunden haben. "e" steht für den Servicebedarf, den ein Kunde nach dem Kauf hat. "t" kennzeichnet den Ausprobier- und Beratungsbedarf vor dem Kauf und "s" steht für das Angebot vergleichbarer Produkte im Internet. Wie die Formel genau funktioniert:  >>>Techcrunch

- GEHÖRT -

"Ich glaube, da wird Amazon und dem Online-Handel ein bisschen zu viel Bedeutung beigemessen. Die Mehrzahl aller Produkte in Deutschland wird immer noch Offline verkauft" So tröstete Amazon-Deutschland-Chef Ralf Kleber diese Woche den deutschen Einzelhandel. " 
Amazon-Hauptgeschäftsführer Ralf Kleber versucht die beunruhigte deutsche Öffentlichkeit zu beschwichtigen, in dem er die eigene Bedeutung klein redet. >>> spiegel.de

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