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Paypals Kubakrise endet im Vergleich
Sonstiges 03.11.2011
Sonstiges 03.11.2011

Paypals Kubakrise endet im Vergleich Keine Paypal-Zahlung für kubanische Produkte

Gewinner und Verlierer gab es nicht im Streit um eingefrorene Paypal-Konten von Händlern, die mit kubanischen Waren handeln. Die Richter am Landgericht München erwirkten einen Kompromiss: Die Kontosperrung von Bardealer.de wird aufgehoben. Dafür darf der Spirituosenhändler kubanische Produkte nicht mehr über Paypal abrechnen.

Angaben von Bardealer.de zufolge hatte der Händler Paypal ein solches Prozedere schon vor Wochen angeboten, war aber vor der eBay-Tochter damit bislang immer abgeblitzt.

Wie das Nachrichtenportal Amerika21.de berichtet, sei nach dem erzielten Vergleich nicht ausgeschlossen, dass Paypal auch mit anderen Betroffenen eine gütliche Lösung finde. Allerdings sei dem Payment-Dienstleister daran nicht gelegen. Die juristischen Vertreter von Paypal Europe beantragten, über die Vereinbarung Stillschweigen zu bewahren. So soll oft verhindert werden, dass ein Vergleich auf andere, ähnlich gelagerte Fälle Auswirkungen hat.

Zu dem Verfahren, das von diversen deutschen Webhändlern unterstützt wurde, kam es, weil Paypal im Juli Konten von Shopbetreibern einfror, die Waren aus Kuba über dden Bezahldienstleister abwickeln wollten. Paypal begründete das Vorgehen mit dem US-Embargo von 1962, an das es als US-Unternehmen gebunden sei.

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