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Sonstiges 20.02.2013
Sonstiges 20.02.2013

Die E-Commerce-Trends des Tages - 20.02.2013 Otto Group steigt mehrheitlich bei Nubon ein

Von Nubon hat man in der kurzen Zeit seit der Gründung schon viel gehört. Namhafte Handelsketten wie dm nutzen den Service. Jetzt hat sich die Otto Group mehrheitlich an dem Startup beteiligt. Außerdem in den E-Commerce-Trends: Warum Esprit.de zwar Deutschlands bester Webshop für Frauen, aber trotzdem nur Mittelmaß ist. Und wie Emmas Enkel nach dem Franchise-Modell expandieren wollen.

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- NEWS -

Die Otto Group hat sich mehrheitlich am Couponing- und Payment-Dienstleister Nubon beteiiigt. Das Unternehmen betreibt eine Plattform für Mobile Couponing, Kundenbindungsprogramme, Mobile Payment und digitale Kassenbons. NuBon wurde 2013 von der Görtz-Tochter Ethalon gegründet und beschäftigt aktuell 25 Mitarbeiter. Mit Unterstützung von Otto soll jetzt die europaweite Expansion zügig umgesetzt werden. >>>ITespresso.de

Emmas Enkel will nach dem Franchisemodell expandieren. Die technische Basis dafür bietet die Software von Salt Solutions. //www.lebensmittelzeitung.net/news/it-logistik/protected/Salt-Unterstuetzt-Emmas-Enkel_97876.html?id=97876:>>>Lebensmittel Zeitung (kostenpflichtig)

Zooplus migriert laut "Exciting Commerce" demnächst als erster großer Pure Player auf Hybris. Damit würde sich das Unternehmen von seiner Positionierung als "technologieorientiertes Internet-Handelsunternehmen" mit Inhouse-Entwicklung verabschieden. >>>Exciting Commerce

Zalando schließt einen möglichen Börsengang nicht mehr so lautstark aus wie noch im vergangenen Jahr. Inzwischen heißt es nur noch, dass man im "nächsten halben Jahr" nicht an Börsengang und Verkauf denke. >>>Süddeutsche.de

Amazon soll bei der Vermittlung von 68 Saisonarbeitskräften aus Spanien die für das Logistikzentrum in Bad Hersfeld zuständige Arbeitsagentur getäuscht haben. Dort sei man davon ausgegangen, dass diese direkt bei Amazon eingestellt würden, erklärte die Agentur Bad Hersfeld-Fulda. Wie die Beschäftigten habe man erst zwei Tage vor Arbeitsantritt erfahren, dass eine Zeitarbeitsfirma zwischengeschaltet werden sollte. Im Vorjahr hingegen habe man sehr gute Erfahrungen mit der Saisonarbeit bei Amazon gemacht. Unterdessen hat sich Amazon auch vom Personaldienstleister Trenkwalder getrennt. Dieser bekundet, eine behördliche Sonderprüfung nach Ausstrahlung der ARD-Reportage habe zu keiner Beanstandung geführt. Beschwerden hinsichtlich der Arbeitsbedingungen bei Amazon kommen inzwischen auch aus dem Logistikzentrum in Rheinberg. Dort monieren fest angestellte Mitarbeiter, zu wenig Zeit zum Essen zu haben. Auch die Durchschnittslöhne würden mit zehn Euro deutlich unter dem Tariflohn von 12,28 Euro pro Stunde liegen, die beispielsweise Otto zahlt. >>>Der Handel / Golem.de

- INTERNATIONAL -

eBay zeigt sich in neuem Gewand: Nutzer können sich die Startseite des Online-Marktplatzes nach eigenen Interessen personalisieren und erhalten dann relevante Angebote im Pinterest-artigen Look angezeigt. Der neue Auftritt soll sukzessive international freigeschaltet werden. Die Reaktionen der Nutzer in der Testphase waren Unternehmensangaben zufolge gut. >>>Internetworld.de

Shutl will im kommenden Monat seine angekündigte USA-Expansion starten. Kunden können dann online von Händlern, die maximal zehn Meilen entfernt von ihnen sind, Produkte ordern und festlegen, ob sie sie innerhalb der nächsten 90 Minuten oder in einem selbst definierten Zeitfenster geliefert bekommen möchten. Stationäre Händler sieht Shutl-Gründer Tom Allason so in einem Wettbewerbsvorteil, den Amazon nicht bieten könne. >>>Wired.com

Walmart weitet seinen Piloten zum Self-Checkout via iPhone jetzt auf 40 Läden in Denver aus. Bislang wurde "Scan & Go" in einem Laden getestet. Mit der App können Kunden durch die Supermarktgänge laufen, Produkte, die sie in den Einkaufswagen legen, scannen und am Ende eine Zahlmethode wählen, um den Einkauf abzuschließen. >>>Retail Info System News

Best Buy startet wie angekündigt am 3. März mit seiner "Best Buy's Price Match Guarantee". Indem man sich gegenüber Online-Anbietern wie Amazon, Apple, Buy.com, HomeDepot.com, Lowes.com, OfficeMax.com, Sears.com, Staples.com, Target.com oder Walmart.com preislich wettbewerbsfähig zeige, soll der Showrooming-Effekt minimiert werden. >>>Retail Info System News

- BACKGROUND -

Google Shopping: Mit der Änderung von Googles kostenloser Produktsuche in ein Bezahlmodell ändert sich für Händler einiges. Wird Google Shopping zum Fulltime-Job? INTERNET WORLD Business erklärt, was die Umstellung für Shopbetreiber bedeutet - und warum vor allem kleine Händler sich warm anziehen müssen. >>>Internetworld.de

Logistik: Paketzusteller wollen auf der letzten Meile sparen. Die "Wirtschaftswoche" hat einige Konzepte der großen Logistikdienstleister vorgestellt. >>>Wiwo.de

"SHEcommerce": Esprit und Apple sprechen online Frauen in Deutschland am besten an, in der Schweiz erzielen Exlibris.ch und Nespresso.ch die besten Werte. Das zeigt die aktuelle Studie "SHEcommerce 2013" von Carpathia Consulting, in der 30 der größten Online-Shops untersucht und bewertet wurden. Ernüchternd: Die besten Werte entsprechen gerade mal dem Mittelmaß. >>>Carpathia-Blog

Mobile Commerce: 38 Prozent der US-Online-Händler wollen ihre Mobile-Commerce-Budgets 2013 erhöhen, weitere 60 Prozent investieren weiter wie zuvor, zeigt eine aktuelle Studie des US-Marktforschers BDO. Die 100 für die Studie befragten CFOs gehen von einem durchschnittlichen M-Commerce-Wachstum von 3,2 Prozent aus. Vor zwölf Monaten waren die Prognosen mit 4,5 Prozent noch deutlich optimistischer. >>>Haufe.de

- ZAHL DES TAGES -

Um ein Prozent steigen laut GfK-Prognose die Ausgaben der privaten Haushalte in Deutschland 2013. Im vergangenen Jahr lag das Plus bei 0,8 Prozent. >>>Wiwo.de

- GEHÖRT -

"Der Online-Trend ist nicht über alle Produktgruppen hinweg gleichmäßig. Bei der klassischen IT und im Haushaltsgerätebereich ist online sehr stark. Rückläufig ist das Wachstum dagegen bei der Unterhaltungselektronik, wo die Absatzkanäle noch recht traditionell sind. Eine große Rolle spielt hier sicherlich die selektive Vermarktung durch die Hersteller. So haben zum Beispiel im TV-Bereich die Selektivprogramme zu einem rückläufigen Online-Verkaufsanteil geführt. Durch unsere Ladengeschäfte können wir zwar auch selektive Ware in unserem Online-Shop anbieten, dürfen diese aber nicht bei Preissuchmaschinen listen. Die Folge ist, dass es in diesem Bereich keinen Online-Wettbewerb gibt und der stationäre Verkaufsanteil weiterhin sehr hoch ist."
Cyberport-Chef Olaf Siegel kann den Selektivvertrieb unter dem Gesichtspunkt Margensicherung aus Herstellersicht nachvollziehen. Aus Kundensicht biete das jedoch keinerlei Vorteil. >>>Channelpartner.de

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