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Tengelmanns Strategie im E-Commerce
Amazon 27.05.2011
Amazon 27.05.2011

Tengelmanns Strategie im E-Commerce "Lebenmittelhandel ist das härteste Geschäft"

Glaubt an Social Commerce: Winter

Glaubt an Social Commerce: Winter

Tengelmann beteiligt sich zwar an neuen Geschäftsideen für den Onlinehandel, aber der Lebensmittelhandel bleibt dabei meist außen vor.

Gemessen am Umsatzvolumen erreicht der Online-Lebensmittelhandel in Deutschland nicht einmal ein halbes Prozent. Nicht ohne Grund, meint Christian Winter, Geschäftsführer von Tengelmann E-Commerce, im Gespräch mit INTERNET WORLD Business: "Lebensmittel online zu verkaufen, ist das härteste Geschäft im Internet. Die Margen sind zumindest in Deutschland sehr gering." Daher investiert die Beteiligungsgesellschaft des Mülheimer Handelskonzerns nur selten in Start-ups, die sich dieser Branche widmen. Tengelmann E-Commerce hält jedoch Anteile am Delikatessen-Shop otto-Gourmet, der sich insbesondere auf Fleisch spezialisiert hat, sowie am Lieferdienst Lieferheld.de.

Tengelmann ist 2009 als Investor in die VC-Branche eingestiegen. Das Unternehmen finanziert neue Handelsideen und Internettechnologie. "Wir suchen generell neue Geschäftsideen im E-Commerce und sind offen gegenüber Marktplätzen, Versendern, Mass Customization-Konzepten und Technologieanbieter." Als aussichtsreich bezeichnet Winter auch Spiele-Entwickler und mobile Dienste. "Im Onlinehandel geht es zurzeit ganz klar in Richtung Social Commerce. Die zweite große Wette ist Mobile", so Winter. Wann es sich lohnt, mit viel Marketingaufwand einen Shop auszubauen und was er sich von Gründern wünscht, berichtet er in der kommenden Ausgabe, die für Abonnenten bereits heute zum Download bereit steht.

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