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Sonstiges 07.11.2011
Sonstiges 07.11.2011

Tipps für mobile Mailings Lassen Sie die Inhalte gut aussehen

Immer mehr Menschen rufen Mails mobil ab. Was Firmen beachten müssen, damit Ihre Nachrichten auch auf iPhone und Co gut aussehen, hat eCircle zusammengestellt.

Multi-part versenden

Da E-Mails meistens sowohl auf dem Computer, als auch auf dem Handy gelesen werden ist es sehr wichtig, dass Sie Ihre Nachrichten auf jeden Fall immer Multi-part versenden. Der Empfänger muss sich für eine optimale Darstellung auf jeden Fall immer zwischen einer Html- und einer Text-Version entscheiden können. Außerdem sollten Sie immer einen Link zur Html-Webversion Ihres Newsletters integrieren, denn die mobilen Browser haben oft bessere Darstellungsmöglichkeiten als die mobilen E-Mail-Clients.

Kurz fassen

"Kurzfassen" heißt es für die Betreffzeile und den Absendernamen - da die Darstellungsmöglichketen der einzelnen Geräte sehr unterschiedlich sein können, müssen schon die ersten Zeichen überzeugen und im optimalen Fall zur Handlung auffordern.

Auf einem kleinen Screen zu lesen ist anstrengend und deshalb sollten Sie auch die Textlänge der Mobile E-Mail unbedingt so weit möglich kürzen und sich auf die wichtigsten Angebote, Schlagwörter und Themen beschränken. Treffen Sie wenn möglich eine Auswahl von maximal drei Headlines Ihres generischen Newsletters und testen sie sukzessive mal mehr mal weniger, um das richtige Maß an mobiler Information für Ihre Empfänger zu finden. Bedenken Sie auch, dass auf dem Display auf den ersten Blick nur ca. 100 Zeichen oder 20 Wörter zu sehen sind - darin muss enthalten sein warum der Empfänger unbedingt weiterlesen sollte.

Darstellung anpassen

Die durchschnittliche Auflösung eines Smartphones beträgt 320 x 480 Pixel und auch für ein noch so schönes Layout wird der Mobile-Screen nicht größer. Grafiken und Bilder müssen unbedingt Mobile-kompatibel, also klein und ggf. trotzdem lesbar sein. Der Gerätetyp des Mobiltelefons spielt für das E-Mail Layout keine Rolle, das Betriebssystem aber schon. Klassischer Weise behilft man sich damit, den kleinsten gemeinsamen Nenner zu finden. So umgeht man es auch, x verschiedene Versionen bauen zu müssen. Links müssen mit dem Finger auf dem Touchscreen gut zu bedienen sein und sollten daher wenn möglich separat stehen.

User entscheiden lassen

Binden Sie Ihren Kunden aktiv ein und lassen sie ihn am besten selber entscheiden, ob die Mobile oder die Web-Version angezeigt werden soll - stellen Sie auf jeden Fall immer beides zu Verfügung. Sie können auch direkt bei der Anmeldung zum Newsletter schon nach dem Mobile-Verhalten des Empfängers fragen. Laut E-Mail-Marketing Sherpa Guide fragen über 80 Prozent der E-Mail-Marketer Ihre Subscriber noch gar nicht nach Ihrem bevorzugten Kanal - es besteht also noch viel Potential nach oben.

Bieten Sie relevante Inhalte

Überlegen Sie im Vorfeld genau, welche Inhalte und Informationen aus ihrem E-Mail-Portfolio dem Empfänger auch einen mobilen Mehrwert bieten. Auf dem persönlichsten aller Werbeträger sind unerwünschte E-Mails noch viel ärgerlicher als auf dem PC oder Laptop. Nur mit wirklich interessantem Content haben Sie die Chance Ihre Kunden in die mobile Erlebniswelt – ob App, Mobile Shop oder Storefinder – zu integrieren. Und grade im M-Commerce kämpfen die Verkäufer mit der kleinen Darstellung auf den Smartphone, da ist es umso wichtiger sich auf möglichst wenige aber extrem relevante Angebote zu beschränken und "Call-to-Action"-Elemente in den Vordergrund zu stellen, sie gut sichtbar und einfach in der Anwendung zu machen.

Vergrößern Sie Ihren Verteiler mobil

Mobile ist nicht nur in Bezug auf den Versand ein wichtiger Kanal im E-Mail-Marketing. Denken Sie auch daran, dass sie über dieses Medium auch effektiv Ihren Verteiler vergrößern können. Deshalb sollte auf Ihrer mobilen Website immer eine gut sichtbare Anmeldung zum Newsletter zu finden sein. Eine weitere Möglichkeit, Kunden und Interessenten sogar ortsbasiert für Ihr E-Mail Marketing zu begeistern, ist eine Anmeldung via SMS direkt am POS oder POI. Der User schreibt einfach eine SMS mit seiner E-Mail Adresse an eine vor Ort kommunizierte Kurzwahl und diese wird automatisch in Ihren Verteiler übernommen.

Testen Sie

Wie generell im E-Mail-Marketing gilt auch mobil das Motto "Testen, testen, testen" - und das auf so vielen mobilen Endgeräten wie möglich. Testen Sie, ob Bilder richtig angezeigt werden und alle wichtigen Schriften gut zu lesen sind. Testen Sie vor allem auch, wie die Links auf den unterschiedlichen Geräten gerendert werden, den manche Geräte unterstützen zum Beispiel keine Hotlinks - hier sollten Sie also die komplette E-Mail-Adresse angeben.

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