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Sonstiges 02.01.2014
Sonstiges 02.01.2014

Die E-Commerce-Trends des Tages 02.01.2014 IKEA Deutschland will 25 Prozent Marktanteil, Online-Kanal wird gestärkt

Ein neues Jahr, ein neues Glück: Ein Jahresanfang ist traditionell die Gelegenheit für gute Vorsätze. Die E-Commerce-Branche macht da keine Ausnahme: So hat sich IKEA beispielsweise fest vorgenommen, den vernachlässigten Online-Kanal aufzupäppeln. Schließlich dürfte das schwedische Möbelhaus nur mit seiner Hilfe das Langzeitziel von 25 Prozent Marktanteil in Deutschland erreichen. Deshalb soll demnächst das gesamte Sortiment aus den Möbelhäusern auch online verfügbar sein. Am besten noch in diesem, allerspätestens im nächstes Jahr. So ist das eben mit den guten Vorsätzen. Viel vorgenommen hat sich für 2014 auch Zappos: Der US-Retailer will seine komplette Unternehmenskultur über den Haufen werfen. Ende des Jahres soll das neue Zappos völlig ohne Hierarchien funktionieren.

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- NEWS -

IKEA will in Deutschland einen Marktanteil von 25 Prozent erreichen. Aktuell hält das schwedische Möbelhaus rund 13 Prozent des deutschen Möbelmarkts. Für die enorme Steigerung veranschlagt IKEA Deutschland-Chef Peter Betzel acht bis zehn Jahre; Haupthebel soll das bisher eher spärlich bespielte Online-Geschäft werden. Erster Schritt: In den nächsten ein bis zwei Jahren soll das komplette Sortiment aus den Warenhäusern im Webshop abgebildet werden. >>>Handelsblatt

Media Markt startet mit einem Marketing-Feuerwerk ins neue Jahr: Vom 2. bis zum 4. Januar zahlt jeder 20. Kunde in den Filialen und dem Online-Shop für seinen Einkauf nur 14 Euro - unabhängig vom Warenwert. Online-Kunden werden per Mail über ihren Gewinn informiert, Filialkäufer müssen mithilfe ihres Kassenzettels auf der Website des Elektronikhändlers selbst herausfinden, ob sie gewonnen haben. >>>02elf.net

- INTERNATIONAL -

Zappos will seine Unternehmenskultur radikal  ummodeln. "Holacracy" lautet der gute Vorsatz fürs neue Jahr: Ziel ist ein Hierarchie-freier Online-Händler, dessen Mitarbeiter sich in Projektkreisen vollständig selbst organisieren. >>>Cnet.com

Target darf sich den Titel "Mobile Retailer of the Year 2013" ans Revers heften. Die Fachzeitschrift Mobile Commerce Daily, die die Auszeichnung seit 2009 verleiht, lobte Target für seine Bemühungen, die Grenzen zwischen den Vertriebskanälen verschwimmen zu lassen. Target sei beispielhaft darin, seinen mobilen Auftritt ständig zu verbessern und an die Bedürfnisse der Zielgruppe anzupassen. >>>Mobile Commerce Daily

Der kanadische Shopping-Club Beyond the Rack hat eine Finanzspritze von 25 Millionen US-Dollar bekommen. Hauptinvestoren waren Investissement Quebec, Iris Capital und Tandem Expansion Fund. Das frische Kapital will Beyond the Rack in den Ausbau von Logistik und Technology sowie in ein weiteres Wachstum stecken, so CEO Yona Shtern. >>>Internet Retailer

- BACKGROUND -

Fast zwei Drittel der deutschen Online-Shops schließen Vielretournierer rigoros aus. Das ergab eine Umfrage von Trusted Shops unter 350 Händlern. Im Durchschnitt traf so ein Rauswurf etwa zwei Prozent der Kundschaft. Eine vorausgehende Warnung über die Folgen seines Retouren-Verhaltens erhielt nur etwa jeder zweite betroffene Kunde. >>>Absatzwirtschaft

Wer ist bekannter, Zalando oder Otto? E-Commerce-Vision hat diese Frage mit ein paar spannenden Zahlen unterlegt - und die Antwort fällt weniger deutlich aus, als man auf den ersten Blick meinen sollte. >>>E-Commerce Vision

- ZAHL DES TAGES -

9 Cent mehr kostet ab heute der Versand von Paketen mit einem Gewicht von über zwei Kilo mit die DHL. Standardbriefe kostet jetzt 60 Cent, 2 Cent mehr als gestern. >>>Wirtschaftswoche

62 Prozent der deutschen Einzelhändler glauben, dass der stationäre Handel weiter an Bedeutung verlieren wird - zugunsten des Online-Handels. 67 Prozent sind von dieser Verlagerung in ihrem Geschäftsmodell betroffen. >>>Der Handel

- GEHÖRT -

"Mein größter Fehler bei Google war, dass ich den Aufstieg der sozialen Netzwerke nicht vorausgesehen habe."
Reumütig präsentiert sich Google-Aufsichtsrat Eric Schmidt im Interview mit Bloomberg TV. Er übernehme die volle Verantwortung dafür, diesen Trend verpasst zu haben. Aber Schmidt beendete die Lebensbeichte schließlich mit dem typischen Biss: "Das wird uns nicht noch einmal passieren." >>>Golem

"Warum Ladengeschäfte? Ich sehe keinen Vorteil in Ladengeschäften."

Oliver Samwer unterstreicht im Interview auf der NOAH-Konferenz seinen Glauben an Pure-Player-E-Commerce. Ladengeschäfte würde auf Dauer seine Showrooms werden, gekauft würde zuhause im Internet oder vor dem Fernseher. >>>Exciting Commerce

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