INTERNET WORLD Logo Abo
Bitkom untersucht Potenziale von Apps und mobilen Webseiten
Sonstiges 13.07.2011
Sonstiges 13.07.2011

Bitkom untersucht das Potenzial von Apps und mobilen Webseiten Harter Konkurrenzkampf ungleicher Gegner

Apps und mobile Webseiten sind konkurrierende Technologien. Wer beim Anwender die Nase vorn hat, wollte der Bitkom wissen und hat über 500 ITK-Experten zu dem Thema befragt. Die Umfrage zeigte, dass sich Apps und mobile Webseiten bei den Einsatzmöglichkeiten stark unterscheiden.

Demnach eignen sich Apps eher für den Einsatz im privaten Umfeld, zum Beispiel als Informationsdienste, -Anwendungen, ortsbezogene Dienste und Spiele. Mobile Webseiten, die Inhalte flexibler transportieren können als Apps und auch komplexere Prozesse besser abbilden, sind dagegen vor allem für Unternehmen geeignet. Einsatzmöglichkeiten sind beispielsweise Mobile Commerce, Customer Relationship Management, Advertising und Supply-Chain-Management.

Dementsprechend gehen drei Viertel der Befragten davon aus, dass sich Apps in den kommenden fünf Jahren bei Verbrauchern in der Breite durchsetzen. Mobile Webseiten und andere browserbasierte Anwendungen liegen dagegen nur bei 22 Prozent der Umfrageteilnehmer vorne. Im B2B-Segment ist das Ergebnis quasi umgekehrt. Hier rechnen 61 Prozent damit, dass mobile Webseiten und ähnliche Lösungen dominieren werden, nur 31 Prozent der Befragten glauben dagegen an den Erfolg von Apps im Markt für Geschäfte zwischen Unternehmen.

Auch nach der größten Herausforderung für die Weiterentwicklung des mobilen Internets wurden die ITK-Spezialisten befragt. 79 Prozent halten laut Umfrage die Sicherung des Datenschutzes und das Vertrauen der Nutzer für elementar. Aber auch die Gerätevielfalt gilt bei 76 Prozent der Umfrageteilnehmer als besondere Herausforderung, da Apps an unterschiedliche Betriebssysteme und Hardware angepasst werden müssen.

Das könnte Sie auch interessieren