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Sonstiges 28.05.2008
Sonstiges 28.05.2008

Edelight nennt Zahlen

Peter Ambrozy

Peter Ambrozy

Bis zu 350.000 Euro Umsatz vermittelt die Social-Shopping-Plattform pro Monat.

Peter Ambrozy, Chef der Social-Shopping-Plattform Edelight, blickt nach einem halben Jahr Vollbetrieb zufrieden auf das Ergebnis seines Startups: 330.000 Besucher pro Monat, über zwei Millionen Seitenaufrufe und bis zu 350.000 Euro vermittelter Umsatz pro Monat für die insgesamt 600 teilnehmenden Partnershops lassen ihn hoffnungsvoll in die Zukunft blicken. Seit dem Relaunch im Herbst 2007 haben die Nutzer über 70.000 neue Empfehlungen und Wünsche auf der Plattform zusammengetragen. Besonders bei Frauen kommt das Konzept an - rund 70 Prozent der Edelight-Mitglieder sind weiblich. "Unsere Nutzerinnen wollen nicht nur kaufen, sondern suchen Shopping-Anregungen und Empfehlungen, wollen sich mit anderen austauschen und ihr Wissen weitergeben", erklärt der Gründer.

Generell beobachte Edelight einen Wandel beim Verhalten der Online-Shopper. "Den Nutzern geht es heute nicht mehr primär um die Schnäppchensuche", so Ambrozy. "Die Menschen entdecken das Internet zunehmend als Quelle für Trends und ausgefallene Produkte, die sie in den Städten mit ihren austauschbaren Einkaufsmeilen nicht mehr finden. Produkte aus kleineren Shops oder von Anbietern mit einem speziellen Sortiment stehen bei unseren Mitgliedern besonders hoch im Kurs." Besonders beliebtes Feature ist der Geschenkefinder: Zu Anlässen wie Weihnachten oder Valentinstag gehen jeweils über 3.000 Anfragen von Geschenksuchenden ein. Besonders gefragt sind Geschenke zwischen 50 und 100 Euro.

Um der steigenden Nachfrage neuer Werbeformen nachzukommen, bietet edelight neben klassischer Online-Werbung auch interaktive Werbeformate an. Online-Shops stellen mit Aktionen wie "Shopstöbern", "Tag it like" oder "Shopwindow" eine große Auswahl an interaktiven Werbekonzepten zur Verfügung. Neben der Platzierung von Produkten und Marken-Botschaften ergibt sich so der direkte Austausch mit den Shopping-interessierten Nutzern der Plattform. Bei immer mehr Online-Shops kommen nach Google die meisten potenziellen Kunden bereits via Edelight auf deren Website.

In den kommenden sechs Monaten möchte edelight sein Wachstum weiter beschleunigen. Dabei halten die Stuttgarter an ihrer Strategie fest und setzen zukünftig noch stärker auf Partnershops im Long-Tail-Bereich, also auf Shops mit einem speziellen, mitunter ausgefallenen Produktangebot. Immer mehr kleine Online-Shops finden so ihre erfolgreiche Nische jenseits des Massenmarkts. Gleichzeitig möchte die Plattform ihre Unabhängigkeit von Google stärken. Die Anzahl der Besucher, die über die Suchmaschine zu Edelight kommen, soll stetig verringert werden.

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