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Donahoe bittet Mitglieder um Lobbyarbeit
Sonstiges 22.04.2013
Sonstiges 22.04.2013

eBay gegen Umsatzsteuer Donahoe bittet Mitglieder um Lobbyarbeit

Gegen die geplante Umsatzsteuer: Donahoe

Gegen die geplante Umsatzsteuer: Donahoe

eBay will seine US-Händler zu Lobbyisten im Kampf gegen eine geplante Umsatzsteuer machen. CEO John Donahoe will mindestens 40 Millionen E-Mails an eBay-Nutzer verschicken, in denen er sie auffordert, bei Kongressmitgliedern um Änderungen des Gesetzes zu bitten. 

Der Online-Marktplatz will seine US-Nutzer zu Lobbyisten gegen eine Umsatzsteuer machen. eBay-Chef John Donahoe habe am Sonntag bereits Millionen von E-Mails an Millionen Kunden verschickt. Darin bat er sie, an Kongressmitglieder zu schreiben, um Gesetzesänderungen zu erwirken, wie meldet. Die geplante Gesetzgebung mit dem Namen "Marketplace Fairness Act"  würde kleine Online-Händler unfair belasten, so Donahoe.

Über die Umsatzsteuer soll der Senat in den kommenden Tagen abstimmen. Sie würde den Bundesstaaten die Möglichkeit geben, von Händlern auch außerhalb ihrer Grenzen Steuern für Online-Verkäufe zu erheben. Ausgenommen wären Händler, die weniger als eine Million US-Dollar Umsatz pro Jahr außerhalb ihres Bundeslandes machen. Donahoe wolle erreichen, dass auch Händler mit Verkäufen von weniger als 10 Millionen US-Dollar außerhalb ihres Bundeslandes oder mit weniger als 50 Angestellten von der Regelung ausgenommen werden. 

eBay konnte seinen Umsatz im ersten Quartal 2013 um 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum steigern, der Gewinn verbesserte sich sogar im 19 Prozent auf 677 Millionen US-Dollar.

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