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Sonstiges 17.12.2013
Sonstiges 17.12.2013

Bericht der Bundesnetzagentur Deutsche Breitbandversorgung wird besser

In Sachen Breitband-Verfügbarkeit steht Deutschland besser da als der europäische Durchschnitt. Das hat die Bundesnetzagentur bekannt gegeben. Ihr Hauptaugenmerk richtet sie auf die Entfernung der letzten "weißen Flecken" auf der Landkarte.

Die Bundesnetzagentur ist mit der deutschlandweiten Breitbandversorgung zufrieden, wie aus dem Tätigkeitsbericht 2012/2013 für den Telekommunikationsbereich hervorgeht. Mitte 2013 lag die Anzahl der Breitbandanschlüsse in Deutschland bei 28,4 Millionen, was einer Penetrationsrate von über 34 Prozent entspricht. Zum Vergleich: Diese Rate liegt im EU-Durchschnitt bei 28,8 Prozent. Auf die Einwohnerzahl bezogen sind damit rund 70 Prozent der deutschen Haushalte mit Breitbandzugängen ausgestattet.

Beim Ausbau der Online-Infrastruktur haben die Wettbewerber der Deutschen Telekom ihre Marktanteile auf 56 Prozent verbessert, wobei ausschließlich die Kabelnetzbetreiber für diesen Anstieg verantwortlich sind, die mittlerweile 17 Prozent des Breitband-Marktes für sich einnehmen. Der Branchenprimus Telekom plant als Reaktion auf diese Marktsituation den Ausbau seiner VDSL-Infrastruktur - in naher Zukunft sollen zwei Drittel der deutschen Haushalte mit dem schnellen Internetzugang verbunden sein, was einer Verdopplung der derzeit vorhandenen Anschlüsse entspräche.

Ihr Hauptaugenmerk richtet die Bundesnetzagentur auf die Entfernung der letzten "weißen Flecken" auf der Landkarte, also Gebieten ohne jegliche Internet-Anbindung. Derzeit verfügen laut Breitbandatlas der Bundesregierung 99,8 Prozent der Haushalte über Zugänge mit mindestens 1 MBit/s und immerhin 98 Prozent können mit mindestens 2 MBit/s auf das Internet zugreifen.

Der eco Verband sagt der deutschen Internetwirtschaft ein Milliardenwachstum beim Aufbau von Breitbandnetzen voraus. Besonders hohe Wachstumsraten soll es im Bereich Mobile geben.

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