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Sonstiges 19.04.2010
Sonstiges 19.04.2010

Werbung auf dem iPad Welche Chancen bieten Tablet-PCs fürs Marketing?

Am 10. Mai 2010 soll das iPad auf den deutschen Markt kommen. Welche Möglichkeiten das neue Endgerät von Apple fürs Marketing bietet, hat der Branchenverband Internet Advertising Bureau (IAB) zusammengefasst.

"Für Werbetreibende sollten Tablet-PCs ein großes Geschäft sein", schreibt Jack Wallington in seinem Report Tabvertising. "Sie bieten nicht nur eine spannende und unterhaltsame Technologie, sondern viele Medienhäuser investieren auch Geld in hochwertige Produkte, um von Beginn an eine zahlungskräftige und loyale Leserschaft zu erreichen." Dadurch würden attraktive Umfelder für Werbung geschaffen.

Marken können iPads für folgende Werbemaßnahmen nutzen:

Display-Werbung

Der Klassiker bietet zugleich die größten Chancen - hier gelangt die Werbung buchstäblich in die Hände des Konsumenten. Verlagshäuser wie der britische Guardian haben bereits schicke Apps fürs iPad entwickeln lassen, in denen sich auch Werbetreibende präsentieren können. Einige Formate gehen über die Hälfte des Displays, Konsumenten können mit der Werbung interagieren, ohne die Anwendung verlassen zu müssen. Die Kampagnen sollten die Touchscreen-Technologie ausnutzen und einbinden.

Suchmaschinenmarketing

Wie auch auf Computer und Smartphone sind Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenwerbung wichtige Bereiche auf dem iPad. Dabei geht es nicht nur um Textanzeigen, sondern auch um Videos, Bilder, Karten und mehr. Google hatte in der vergangenen Woche angekündigt, AdWords-Kampagnen gezielt nur für iPads ausliefern zu können.

Videowerbung

Werbung in Onlinevideos ist ein schnell wachsender Markt. Das iPad bietet Werbetreibenden mit seinem großen Display die Möglichkeit, Clips aus der Internet- und Fernsehwerbung zu integrieren. Es liegt jedoch auch nahe, dass in Zukunft Spots speziell für Tablet-PCs gedreht werden.

Unternehmens-Webseiten

Marken, die derzeit ihre Internetpräsenz für PCs und mobile Geräte anbieten, werden ihr Repertoire um eine dritte Variante erweitern: Webseiten für iPads. Beim Browser des neuen Geräts ist Flash-Technologie nicht integriert, deshalb sollten Seiten fürs iPad auf HTML5 basieren, das ähnliche Funktionen erlaubt. Hier rät das IAB ausdrücklich dazu, nicht nur eine App anzubieten, da Webinhalte auch von Suchmaschinen indiziert werden könnten.

Apps

Marken können entweder eigene Anwendungen entwickeln oder in den Apps anderer werben. Beide Varianten bieten sich auch fürs iPad an - und sind dem IAB zufolge ebenso wirkungsvoll wie Werbung auf Webseiten.

Welche Chancen das iPad dem E-Commerce bietet, erzählt Stephan Schambach, CEO der E-Commerce-Plattform demandware im internetworld.de-Videointerview.

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