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Vente-Privee punktet im Mobile Commerce
Sonstiges 01.09.2011
Sonstiges 01.09.2011

Vente-Privee punktet im Mobile Commerce App-Erfolg beim Shoppingclub

Jörg Hensen, Nordeuropa-Chef des französischen Shoppingclubs Vente-Privee

Jörg Hensen, Nordeuropa-Chef des französischen Shoppingclubs Vente-Privee

Seit Anfang des Jahres ist Vente-Privee auch über eine App erreichbar. Der Anteil von Mobile Commerce am Umsatz erreicht in Deutschland knapp zehn Prozent.

Etwa jeden zehnten Euro erwirtschaftet Vente-Privee in Deutschland bereits mit Bestellungen von Smartphones. "Wir nähern uns einem Anteil von zehn Prozent, das ist exorbitant gut", berichtet Jörg Hensen, Geschäftsführer Nord-Europa, im Interview mit INTERNET WORLD Business. "Damit erreichen wir in Deutschland den höchsten Mobile-Anteil von allen Vente-Privee-Ländern."

Vente-Privee startete vor zehn Jahren in Frankreich und ist mit rund 13 Millionen Mitgliedern in acht europäischen Ländern der größte Shoppingclub. Wie seine Konkurrenten Brands4Friends oder Buyvip vertreibt Vente-Privee Markenmode und Accessoires, gelegentlich aber auch Wohnungen, Yachten oder Unterhaltungselektronik. Für das laufende Geschäftsjahr peilt der Club, der 2007 auch in Deutschland startete und hier 850.000 Mitglieder gewonnen hat, 1,1 Milliarden Euro Umsatz an. "Es sind in Deutschland weniger Mitglieder als bei einigen Wettbewerbern", gibt Hensen zu, "absolut ist die Mitgliederzahl aber doch beachtlich, vor allem, weil wir keine großen Marketing-Aktionen fahren. Dafür liegen wir beim Umsatz weiterhin vorne." Auf den Verkauf in Deutschland entfielen 2010 rund 71 Millionen Euro – ein Anteil von mehr als sieben Prozent.

Seit vergangenem Jahr ist Vente-Privee auch per App erreichbar. Der Shoppingclub hat sich dadurch neue Zielgruppen eröffnet: "Etwa 30 Prozent bestellen nur über die App, und das sind vorwiegend Männer, berichtet Hensen. Gewöhnlich schätzen vor allem Frauen den Club-Verkauf. 64 Prozent der deutschen Mitglieder sind weiblich.

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