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Internet Trends und Entwicklungen 2013
Sonstiges 04.01.2013
Sonstiges 04.01.2013

Internet Trends und Entwicklungen Das wird 2013 wichtig

Big Data, individuelle Suchmaschinen, "Compelling Content" oder Konsolidierung bei den Vermarktern - Online-Experten verraten, welche Themen, Trends und Entwicklungen sie vom gerade begonnenen Jahr 2013 erwarten. 

Ob Zeitungskrise, das vieldiskutierte Leistungsschutzrecht oder der Facebook-Börsengang: 2012 war ein ereignisreiches Jahr für die Internet-Branche. Aber wie wird es 2013 weitergehen, welche Entwicklungen werden sich fortsetzen und was wird sich ändern? INTERNET WORLD Business hat Online-Experten nach ihrer Meinung gefragt:

  • Christian Griesbach (Axel Springer Media Impact): Die Konsolidierung bei den Digital-Vermarktern wird sich weiter fortsetzen
  • Björn Hahner (Tradedoubler):
  • Christian Sauer (Webtrekk): 2013 sollte es noch mehr Richtung Echtzeit-Analyse gehen
  • Patrick Wolf (wunder media production): Relevanter und exklusiver Content bei Google wird eine wichtige Rolle spielen
  • Dariusch Hosseini (Tribal Fusion): Big Data ohne Big Idea
  • Matt Schvimmer (ServiceNow): 2013 wird weiterhin stark von Consumeration der IT gekennzeichnet sein
  • Mark Zimmermann (Infomotion): Heterogene Anforderungen werden weiter zunehmen

"Die Konsolidierung bei den Digital-Vermarktern wird sich weiter fortsetzen"

Christian Griesbach 
General Manager Digital Marketing bei Axel Springer Media Impact

"2012 hat die einsetzende Konsolidierung bei den Digital-Vermarktern konkretere Formen angenommen. Immer mehr Angebote werden bei immer weniger Vermarktern gebündelt. Dieser Trend wird sich auch im kommenden Jahr fortsetzen. Zudem wird der Shift bei der Nutzung von digitalen Medien hin zu mobilen Endgeräten zu weiter ansteigenden Budgetanteilen bei den Werbeausgaben in diesen Kanälen führen. Der zunehmend technologisierte und damit effizientere Ein- und Verkauf von Standardkampagnen vereinfacht schon jetzt die Zusammenarbeit von Vermarktern, Agenturen und Kunden, dieser Trend zur Standardisierung setzt sich in 2013 fort.

Die Einführung von Bezahlmodellen für die digitale Mediennutzung sollte im kommenden Jahr Publisher-übergreifend im deutschen Markt umgesetzt werden."

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  • Björn Hahner (Tradedoubler):
  • Christian Sauer (Webtrekk): 2013 sollte es noch mehr Richtung Echtzeit-Analyse gehen
  • Patrick Wolf (wunder media production): Relevanter und exklusiver Content bei Google wird eine wichtige Rolle spielen
  • Dariusch Hosseini (Tribal Fusion): Big Data ohne Big Idea
  • Matt Schvimmer (ServiceNow): 2013 wird weiterhin stark von Consumeration der IT gekennzeichnet sein
  • Mark Zimmermann (Infomotion): Heterogene Anforderungen werden weiter zunehmen

"Technik und Daten machen das Rennen"

Björn Hahner
Director Sales bei Tradedoubler in Deutschland

"In 2013 und darüber hinaus wird Technik das Zünglein an der Waage sein: Technik, die mittels Tracking Transparenz darüber herstellt, was eigentlich Auslöser für den Verkauf war und welche Online-Marketing-Maßnahmen im Vorfeld das Interesse erzeugten.

2013 wird aber auch ein Jahr der Ordnung in den Datenfluten, die tagtäglich über uns schwappen - ob aus dem Kampagnen-Tracking, aus Social Media oder Mobiler App-Nutzung. In Zeiten, in denen Marketing- und Vertriebsbudgets unter scharfer Beobachtung stehen, ist Wissen über die Wahl von Kanälen und Botschaften und ihre Wirkung bei den Zielgruppen essenziell."

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  • Björn Hahner (Tradedoubler):
  • Christian Sauer (Webtrekk): 2013 sollte es noch mehr Richtung Echtzeit-Analyse gehen
  • Patrick Wolf (wunder media production): Relevanter und exklusiver Content bei Google wird eine wichtige Rolle spielen
  • Dariusch Hosseini (Tribal Fusion): Big Data ohne Big Idea
  • Matt Schvimmer (ServiceNow): 2013 wird weiterhin stark von Consumeration der IT gekennzeichnet sein
  • Mark Zimmermann (Infomotion): Heterogene Anforderungen werden weiter zunehmen

"2013 sollte es noch mehr Richtung Echtzeit-Analyse gehen"

Christian Sauer
Geschäftsführer von Webtrekk

"2013 sollte es noch mehr Richtung Echtzeit-Analyse gehen. Daneben werden die kanalübergreifende Betrachtung und die Budgetallokation dominierendes Thema für 2013 sein. Denn die verschiedenen Kanäle sollten sowohl online als auch offline stärker verknüpft werden, zum Beispiel mit Hilfe von TV Tracking."

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  • Patrick Wolf (wunder media production): Relevanter und exklusiver Content bei Google wird eine wichtige Rolle spielen
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"Relevanter und exklusiver Content bei Google wird eine wichtige Rolle spielen"

Patrick Wolf
Geschäftsführer, wunder media production

"In 2013 wird relevanter und exklusiver Content bei Google eine wichtige Rolle spielen. Mit dem Pinguin-Update versucht Google die Qualität von den Suchergebnisseiten für die Nutzer weiter zu verbessern. Webseiten, die auf klassische Methoden aus der Anfangszeit von Suchmaschinenoptimierung wie SEO-Lyrics und gekaufte Backlinks setzen, müssen jetzt mit Herabstufungen im Google Ranking rechnen.

Der Fokus verlagert sich ganz klar in Richtung Compelling Content, das heißt einzigartiger, relevanter und hochwertiger Inhalt. Unternehmen werden aufgefordert, spannende und inhaltlich qualitative Artikel zu produzieren, um von dem Suchenden wahrgenommen zu werden. In Folge wird alles, was aus Sicht des Google-Nutzers als nicht relevant angesehen werden könnte, auch nicht auf den 'Vorderen Plätzen' bei den Suchergebnissen erscheinen. Wer für guten Content auf der eigenen Seite sorgt, wird in 2013 dafür mit höheren Rankings belohnen."

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  • Patrick Wolf (wunder media production): Relevanter und exklusiver Content bei Google wird eine wichtige Rolle spielen
  • Dariusch Hosseini (Tribal Fusion): Big Data ohne Big Idea
  • Matt Schvimmer (ServiceNow): 2013 wird weiterhin stark von Consumeration der IT gekennzeichnet sein
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"Big Data ohne Big Idea"

Dariusch Hosseini
Managing Director bei Tribal Fusion Deutschland 

"Ich mag keine Trends. In den meisten Fällen ist 'in' sofort 'out'. 2012 haben sich zwei Dinge gefestigt: zu RTB (Real Time Bidding) war ich erfreut, dass sich der Deutsche Markt so schnell darauf einlässt und RTB in aller Server ist. Die Entwicklung um Big Data im vergangenen Jahr finde ich sehr spannend. Allerdings fällt auf, dass Menschen denken: jetzt ist alles einfacher, denn der Computer und der Algorithmus wird’s schon richten! Im Gegenteil: Anforderungen an Mitarbeiter in der gesamten Industrie steigen mit der Komplexität exponentiell an.

Und die besten Daten sind hilflos ohne eine Big Idea. Die kommt erst zustande, wenn wir Big Data und Kreation zusammenbringen, wenn wir uns mehr Gedanken über Wünsche in der Zielgruppe machen, wie Aufmerksamkeit erreicht wird und wie Aktivierung stattfindet. Wichtig ist dann in der Analyse Big Data so zu nutzen, dass wir die Kampagnen in der Umsetzung optimieren können. Denn zwischen Verbraucher und Daten, sind Marke, Spots uns kreative Arbeit die Schlüsselverbindung für effizientes Werben."

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"2013 wird weiterhin stark von Consumeration der IT gekennzeichnet sein"

Matt Schvimmer
Vice President Product Management bei ServiceNow

"Auch 2013 wird weiterhin stark von Consumeration der IT gekennzeichnet sein. Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden damit zunehmend die Rahmenbedingungen geschaffen, mit denen sie Unterstützung anfordern, Dienstleistungen in Anspruch nehmen und Probleme lösen können. So wird die IT anstelle von Einzelanwendungen immer häufiger auch soziale und mobile Anwendungen einsetzen und die vorhandenen Prozesse integrieren mit dem Ziel, die Zusammenarbeit weiter auszubauen.

Zudem wird im IT Asset Management erneut genau geprüft werden, wie eine stärkere Konsolidierung der Daten erfolgen kann, damit Unternehmen nicht nur reaktiv agieren, sondern auch proaktive Maßnahmen ergreifen und beispielsweise die vorausschauende Ersatzplanung oder automatisierte Lizenzprüfungen durchführen können."

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  • Christian Sauer (Webtrekk): 2013 sollte es noch mehr Richtung Echtzeit-Analyse gehen
  • Patrick Wolf (wunder media production): Relevanter und exklusiver Content bei Google wird eine wichtige Rolle spielen
  • Dariusch Hosseini (Tribal Fusion): Big Data ohne Big Idea
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  • Mark Zimmermann (Infomotion): Heterogene Anforderungen werden weiter zunehmen

"Heterogene Anforderungen werden weiter zunehmen"

Mark Zimmermann
Gründer und Geschäftsführer Infomotion

"In 2013 erwarte ich, dass heterogene Anforderungen weiter zunehmen und damit die Entwicklung im Bereich Self-Service Business Intelligence deutlich vorangetrieben werden. Große Fortschritte beim virtuellen Data Warehousing werden dies begünstigen."

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  • Patrick Wolf (wunder media production): Relevanter und exklusiver Content bei Google wird eine wichtige Rolle spielen
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