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Sonstiges 08.06.2015
Sonstiges 08.06.2015

Data, Cross Channel und Co Die Prioritäten der Online-Marketing-Entscheider

Digital-Entscheider setzen unter anderem auf Cross Channel

Fotolia.de/Robert Kneschke

Digital-Entscheider setzen unter anderem auf Cross Channel

Fotolia.de/Robert Kneschke

Datengetriebenes Marketing hat für deutsche Digital-Entscheider aktuell hohe Priorität, gefolgt von Cross Channel. Worauf die Manager noch Wert legen und was weniger wichtig ist, zeigt eine Studie.

Datengetriebenes Marketing ist aktuell für digitale Entscheider am wichtigsten, ebenso wie die Themen Cross Channel, die Nutzung von Zielgruppeninformationen für die Kampagnenplanung sowie eine bessere Verzahnung von On- und Offline-Maßnahmen. Das zeigt der Digital Marketers Census 2015, den das Werbetechnologie-Unternehmen Marin Software in Deutschland, Frankreich, UK und den USA erhoben hat. In Deutschland wurden 106 Entscheider für digitales Marketing befragt.

Die Prioritäten der deutschen Manager sind in den USA und im UK ebenfalls ganz oben. Am wenigsten Bedeutung für Online-Marketing-Verantwortliche haben in den nächsten Monaten das Thema Transparenz sowie das Verstehen der digitalen Kundenansprache in aufstrebenden Märkten wie Russland, Brasilien und China. Auch der automatisierte Mediaeinkauf wird nicht als dringend empfunden und liegt im Ranking der Prioritäten im Mittelfeld.

Das Ranking der Prioritäten der Digital Marketer in Deutschland (Mehrfachnennungen möglich):

  1. Cross Channel Online-Marketing (57 Prozent)
  2. Nutzen von Zielgruppeninformationen für die Kampagnenplanung und -realisierung (51 Prozent)
  3. Bessere Verzahnung von Online- und Offline-Maßnahmen (39 Prozent)
  4. Engere Zusammenarbeit mit der IT/ Business Intelligence (37 Prozent)
  5. Investition in modernere Technologie für mehr Zielgruppen-Insights für die Kampagnensteuerung (35 Prozent)
  6. Programmatic Buying / Automatisierter Mediaeinkauf (25 Prozent)
  7. Bessere Verzahnung der Online-Kanäle (22 Prozent)
  8. Einstellen von Mitarbeitern mit Datenanalyse-Skills (19 Prozent)
  9. Transparenz schaffen, wie die Online-Agenturen das Budget investieren und was dabei herauskommt (neun Prozent)
  10. Verstehen, wie digitale Kundenansprache in aufstrebenden Märkten wie Russland, Brasilien oder China funktioniert (acht Prozent)

Deutschland ist im internationalen Vergleich Musterschüler

Wie die Studie zudem zeigt, liegt Deutschland im internationalen Vergleich bei der Verzahnung von Online- und Offline-Kanälen zu einer integrierten Kampagne ganz oben. Jedes dritte Unternehmen hat demnach die volle Integration erreicht. In den USA und UK sagt das nur einer von vier Marketingveranwortlichen.

Bei der Verzahnung der reinen Online-Kanäle halten sich 43 Prozent der deutschen Entscheider für gut aufgestellt. In den Vergleichsmärkten USA und UK geben 27 Prozent der Befragten an, dass Online-Marketing-Maßnahmen aufeinander abgestimmt sind.

"Ich würde sagen, die Botschaft ist angekommen. Um den User mit möglichst relevanter Werbung anzusprechen, ist es wichtig, die gesamte Customer Journey zu betrachten und aufeinander abzustimmen", erklärt Andrea Ramponi, Regional Vice President DACH bei Marin Software. "Profildaten helfen dabei, die User höchst individuell anzusprechen. Diese Erkenntnisse werden in den Marketing-Abteilungen gerade mit höchster Priorität in die Praxis umgesetzt“, so Ramponi.

Der Digital Marketers Census wurde im ersten Quartal 2015 parallel in Deutschland, Frankreich, UK und den USA umgesetzt. Die komplette Studie wird Mitte Juni veröffentlicht.

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