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Apple Passbook
Sonstiges 14.06.2012
Sonstiges 14.06.2012

Was hat Apple mit Passbook vor? Auf dem Weg zur digitalen Geldbörse

Auf der WWDC 2012 hat Apple seine Passbook-App vorgestellt.

Auf der WWDC 2012 hat Apple seine Passbook-App vorgestellt.

Auf der WWDC hat Apple seine Passbook-Anwendung vorgestellt. Diese soll künftig Kundenkarten aller Art ersetzen - und könnte ein erster Schritt hin zur digitalen Geldbörse sein.

Apples Passbook soll in Zukunft Kunden- und Geschenkkarten sowie Coupons ersetzen - langes Gewühle im Geldbeutel an der Kasse soll damit entfallen. Stattdessen erscheint ein scannbarer QR-Code auf dem iPhone-Display.

Doch bei digitalen Starbucks- und Payback-Karten ist noch lange nicht Schluss: Auch Bordkarten oder Kinotickets, online gekauft, lassen sich als virtuelles Pendant auf den Smartphone-Bildschirm übertragen. Im Zusammenspiel mit der Navigationssoftware ergeben sich so für die Kunden attraktive Anwendungsmöglichkeiten: Nähert man sich dem Kino, dem Flughafen oder einem Starbucks-Laden, öffnet sich automatisch die App mit dem gekauften Ticket, der Bordkarte oder der entsprechenden Kundenkarte, die anschließend nur noch eingescannt werden muss. Schon heute nutzt Apple diese Geofencing genannte Technik bei seiner App für den Apple-Store.

Experten werten Apples Schritt sowohl als Kampfansage an ähnliche Dienste wie Square als auch als ersten Schritt auf dem Weg zu einer digitalen Geldbörse. Derzeit, so die Vermutung, ist der digitale Payment-Markt allerdings noch arg unorganisiert  und zu chaotisch, um ein derartiges Konzept bereits zu realisieren. Doch womöglich ist das Bezahlen mit dem Handy schon bald mehr als nur Zukunftsmusik. Es bleibt abzuwarten, welche Schritte Apple als nächstes unternimmt.

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