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Sonstiges 21.01.2014
Sonstiges 21.01.2014

Zu viel Wettbewerb unter Download-Diensten Telekom gibt Musicload und Gamesload auf

Die Deutsche Telekom macht Schluss mit ihren Download-Diensten

Die Deutsche Telekom macht Schluss mit ihren Download-Diensten

Die Deutsche Telekom will ihre Download-Dienste Musicload, Gamesload und Softwareload nicht weiter betreiben. Grund für die Entscheidung ist offenbar die übermächtigen Konkurrenz durch Apple, Amazon und Google. Derzeit laufen Gespräche mit Interessenten, die die Plattformen übernehmen könnten.

Radikaler Schnitt bei der Telekom: Der Konzern will seinen Musikdienst Musicload sowie die beiden Download-Portale Gamesload und Softwareload aufgeben. Derzeit suche der Konzern nach Partnern, die die Geschäfte weiterführen, berichtet das .

Grund für den Verkauf sollen die schlechten wirtschaftlichen Bedingungen sein. "Geschäftlich sind diese Modelle sehr unter Druck. Für uns macht eine Fortführung keinen Sinn mehr", so die Erklärung von Thomas Kiessling, Chief Product und Innovation Officer bei der Telekom. Ursache dafür dürfte die übermächtige Konkurrenz aus den USA sein: Gegen Apples iTunes, Amazon oder Googles Play Music war es dem Unternehmen offenbar nicht mehr möglich zu bestehen. Von einer Schließung wären rund 50 Mitarbeiter betroffen.

Nicht zum Verkauf stehen die Dienste Videoload und Erotic-Lounge. Ersterer wurde vor gut zehn Jahren gegründet und profitiert inzwischen vor allem von der Anbindung an das konzerneigene Web-TV-Angebot Entertain - die Wachstumsraten sollen zuletzt zweistellig gewesen sein.

Aktuell scheint sich die Telekom insgesamt auf Säuberungskurs zu befinden: Erst gestern wurde bekannt, dass das Unternehmen seinen Verkauf von E-Books über den hauseigenen Kiosk Pageplace bis zum 31. März 2014 komplett einstellt. Bis zu diesem Zeitpunkt können Kunden des digitalen Kiosks noch auf ihr Kundenkonto mit der Download-Option der gekauften Inhalte zugreifen.Verkaufsstopp soll aber bereits Ende Februar sein. Alle Pageplace-Nutzer werden von der Telekom gebeten, ihre erworbenen Bücher oder Zeitschriften auf Tolino-Partner wie Weltbild.de, Hugendubel.de oder Buch.de zu übertragen oder offline zu sichern.

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