Xing legt Jahresabschluss 2011 vor 01.03.2012, 11:03 Uhr

Verluste im Ausland

Der Umsatz des Business-Netzwerks Xing entwickelte sich im vergangenen Jahr gut. Dennoch fuhr Xing Verluste ein - die Auslandsgeschäfte liefen nicht wie erwartet.
Xing: D-A-CH gut, Spanien und Türkei nicht so
Der Umsatz von Xing kletterte im Jahr 2011 auf eine Gesamthöhe von 66,2 Millionen Euro. Damit verbesserte er sich im Vergleich  zum Vorjahr um 22 Prozent, teilte das Unternehmen jetzt mit. Dafür gab es aber keinen Gewinn zu verzeichnen, sondern Xing fuhr einen Konzernverlust von 4,6 Millionen Euro ein. Dieser sei, so das Handelsblatt, auf das Abschreiben der beiden Tochterunternehmen in Spanien und in der Türkei zurückzuführen.
Xing wolle sich in Zukunft ganz auf das deutschsprachige Geschäft konzentrieren, denn dort liege das größte Wachstumspotenzial, so Stefan Groß-Selbeck, CEO von Xing: "Wir sehen das Potenzial, die Anzahl unserer Mitglieder im deutschsprachigen Raum in den kommenden Jahren zu verdoppeln."
Ende Dezember 2011 hatte Xing 5,3 Millionen Mitglieder in seinem deutschsprachigen Stammmarkt. Weltweit waren es 11,7 Millionen Mitglieder. Die Erlöse des Unternehmens kamen aus den Bereichen E-Recruiting, Premium-Mitgliedschaft, Events und Werbung. Im dritten Quartal 2011 hatte Xing noch erfreulichere Zahlen vorweisen können.



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