Sharehoster Mega 24.01.2013, 08:38 Uhr

Schwachstellen in der Verschlüsselung

Kim Dotcoms neuer Sharehoster Mega weist gleich mehrere Schwachstellen in der Verschlüsselung auf. Dotcom hat versprochen, nachzubessern - und Hacker eingeladen, die gegen ein Preisgeld versuchen sollen, das System zu knacken.
Am vergangenen Wochenende startete Kim Dotcoms neuer Sharehoster Mega. Im Vorfeld hatte Dotcom unter anderem die Verschlüsselung angepriesen, mit der die User ihre Daten vor fremden Zugriffen und neugierigen Behörden schützen können sollen. Doch gerade diese Verschlüsselung gerät jetzt in die Kritik: Experten wollen darin gleich mehrere Schwachstellen entdeckt haben. So könnten sich Dritte mit einem im Server-Skript festgelegten Schlüssel in den Datenverkehr einklinken, Daten manipulieren und sogar auf persönliche Benutzerschlüssel zugreifen, ohne dass es bemerkt würde. Weitere Kritikpunkte sind eine inkonsequente Umsetzung verschiedener Javascript-Funktionen bei der Erstellung der Schlüssel und eine mangelhafte Sicherheit der Mega-Server.
Kim Dotcom hat bereits zu den erhobenen Vorwürfen Stellung bezogen und einige Kritikpunkte als überzogen bezeichnet. An einigen Stellen gelobt Dotcom jedoch Besserung. Nun sollen Hacker das System auf Herz und Nieren prüfen und versuchen, die Verschlüsselung zu knacken - gegen ein Preisgeld in ungenannter Höhe.


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