Facebook kauft Gowalla 05.12.2011, 09:26 Uhr

Angriff auf Foursquare

Facebook hat bereits einen eigenen Check-in-Dienst. Doch gegen Foursquare war bisher vor allem in den USA kein Ankommen. Nun legt sich das soziale Netzwerk aber den Foursquare-Klon Gowalla zu.
Facebook kauft Gowalla
Was sich Facebook Gowalla kosten lässt, ist bisher nicht bekannt. Auch hat das Unternehmen die Nachricht von der Übernahme des Foursquare-Konkurrenten bisher nicht bestätigt. Die Akquisition des lokalisierten Check-in-Diensts ist aber sinnvoll, schließlich betreibt auch Facebook selber eine Check-in-Funktion.
Nach Informationen des US-amerikanischen Nachrichtensenders CNN soll der Großteil der Gowalla-Mitarbeiter in die Facebook-Organisation eingegliedert werden. Auch Gowalla-Gründer Josh Williams werde am Firmensitz in Palo Alto arbeiten. Vermutlich werden die neuen Mitarbeiter bei der Weiterentwicklung von Facebook Timeline eingesetzt. Diese wurde bereits für Entwickler geöffnet und soll nach und nach für alle 800 Millionen Facebook-Nutzer freigeschaltet werden.
Den Facebook-Lokalisierungsdienst Places gibt es seit Sommer 2010. Über die iPhone-App des Netzwerkes können Mitglieder an Orten einchecken und ihren Aufenthaltsort an ihre Kontakte bekannt geben. Bei Foursquare läuft es derweil ebenfalls gut: Der Check-in-Service konnte im Juni 2011 eine Finanzierungsrunde abschließen und wird mittlerweile auf 600 Millionen US-Dollar bewertet.



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