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Geschäftszahlen Xing wächst dank des Firmenkundengeschäfts

shutterstock.com/360b
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Xing verzeichnet für das Geschäftsjahr 2019 dank des gut laufenden Firmenkundengeschäfts weiteres Wachstum. An der positiven Geschäftsentwicklung will das Karrierenetzwerk auch die Aktionäre teilhaben lassen.

Das für sein Karrierenetzwerk Xing bekannte Unternehmen New Work sieht sich nach einem erfolgreichen Jahr 2019 auf Kurs zu seinen diesjährigen Wachstumszielen. "Unsere Ampeln stehen daher auf Grün und wir sind auf dem besten Weg, unsere Ziele, wie angekündigt, zu erreichen", sagte Noch-Vorstandschef Thomas Vollmoeller laut Mitteilung vom Dienstag. Der Aktienkurs stieg daraufhin am Vormittag.

Manager Vollmoeller übergibt das Ruder nach der für Ende Mai geplanten Hauptversammlung an seine designierte Nachfolgerin Petra von Strombeck, die zuvor Chefin beim Glücksspielanbieter Lotto24 war. Seinen Rückzug hatte er schon vor einiger Zeit mit Hinweis auf sein Alter angekündigt.

Die im Nebenwerteindex SDax notierte Aktie legte nach der Vorlage der vorläufigen Jahreszahlen kurz nach Handelsbeginn um rund 1,5 Prozent zu. Seit Anfang 2020 liegen die Papiere damit aber immer noch rund acht Prozent im Minus. Seit Mitte vergangenen Jahres lasten auch Sorgen um das künftige Geschäftswachstum auf den Papieren. Auf Jahressicht summierte sich das Kursplus 2019 lediglich auf knapp ein Viertel, nachdem es in der ersten Jahreshälfte noch schwungvoll nach oben gegangen war.

Umsatzsteigerung im Vergleich zum Vorjahr

Ihren Umsatz steigerte New Work 2019 im Vergleich zum Vorjahr den vorläufigen Zahlen zufolge um 16 Prozent auf knapp 270 Millionen Euro. Dabei lief es erneut vor allem im Geschäft mit Firmenkunden rund, wo die Erlöse um fast 30 Prozent wuchsen. New Work profitiert hier unter anderem vom Fachkräftemangel. Viele Unternehmen nehmen bei der Suche nach Mitarbeitern Hilfe von Portalen wie Xing und der Microsoft-Tochter Linkedin in Anspruch. Diesen Bereich hatte New Work zudem zuletzt mit Übernahmen ausgebaut. Im Privatkundenbereich tun sich die Hamburger hingegen wegen der schon hohen Nutzerzahlen seit einiger Zeit schwer, an die früheren Wachstumsraten anzuknüpfen.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) kletterte 2019 um 14 Prozent auf rund 86 Millionen Euro. Unter dem Strich kam ein um 11 Prozent gestiegener Gewinn von 34,4 Millionen Euro heraus. New Work hatte sich bei Umsatz und operativem Ergebnis für das vergangene Jahr prozentual zweistellige Zuwächse vorgenommen. Die nun vorgelegten Zahlen entsprachen ungefähr dem, was Analysten auf dem Zettel hatten.

Die Unternehmensziele für 2020

Für 2020 peilt das Unternehmen, zu auch die Arbeitgeberbewertungsplattform Kununu gehört, eine Umsatzsteigerung auf mehr als 300 Millionen Euro an. Das operative Ergebnis soll die Marke von 100 Millionen Euro knacken.

Vom bisherigen Wachstum sollen auch die Aktionäre profitieren. So schlägt der Vorstand für das abgelaufene Jahr eine um 21 Prozent erhöhte Dividende von 2,59 Euro je Aktie vor. 2018 war die Dividende bereits um 27 Prozent gestiegen.

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