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Neue Jobbörse Xing öffnet Stellenmarkt für alle

Shutterstock.com/Kitipol
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Xings neue Stellenbörse zeigt Jobs nicht nur passend zur Qualifikation, sondern auch zur Lebenssituation an. Die Angebote kann auch sehen, wer nicht Mitglied des Karriere-Netzwerks ist.

Ob eine Anstellung zu den eigenen Fähigkeiten passt, lässt sich oft leicht herausfinden. Aber passt sie auch zur Lebenssituation? Diese Extra-Info bietet der neu gestaltete Stellenmarkt von Xing. Anders als üblich sieht der Jobsuchende nicht nur die vom Unternehmen verfasste Stellenanzeige, die er mittels typischer Kriterien wie der Branche, der Position und dem Umkreis finden kann. Eigene Rubriken zeigen Angebote von Unternehmen, in denen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie besonders gut möglich ist, die nachhaltig wirtschaften oder besonders viele Aufstiegsmöglichkeiten bieten.

Als Basis dienen die von aktuellen wie ehemaligen Mitarbeitern abgegebenen Stimmen auf der Arbeitgeber-Bewertungsplattform kununu. "Im Mittelpunkt stehen die Bedürfnisse des Suchenden", erklärt CEO Thomas Vollmoeller. "Er findet bei uns den Job, der zu seiner Lebenssituation und seinen Wertevorstellungen passt. Bislang war die Suche nach entsprechenden Angeboten umständlich bis unmöglich. Das ändern wir jetzt." Mit dem Start des neuen Stellenmarkts stellt das Netzwerk erstmals alle Anzeigen auch Nicht-Mitgliedern zur Verfügung.

Eine Forsa-Umfrage im Auftrag von Xing, bei der im August 1.011 Fach- oder Führungskraft befragt wurden, hatte gezeigt, dass der Job für viele weitaus mehr als nur ein Mittel zum Zweck ist. So findet die überwältigende Mehrheit (88 Prozent) der Befragten, dass Arbeit und Leben zusammen gehören und der Job zu einem selbst und den eigenen Bedürfnissen passen sollte. Lediglich jeder Neunte (elf Prozent) trennt Arbeit und Leben strikt voneinander und ist der Meinung, dass es zweitrangig ist, ob der Job zu den eigenen Lebensumständen passt.

Xing hat sein Umsatzwachstum im ersten Halbjahr dieses Jahres gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres weiter steigern können. So stieg der Gesamtumsatz um 16 Prozent auf 47,1 Millionen Euro. Die wesentlichen Treiber waren die Segmente E-Recruiting und das Geschäft mit den Premiumkunden. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) ging um sechs Prozent auf 10,54 Millionen Euro zurück. Als Grund nennt das Netzwerk den nicht-operativen Earn-Out-Aufwand in Höhe von einer halben Million Euro im Zusammenhang mit der Akquisition von kununu.

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