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Xing steigert Umsatz und Gewinn E-Recruiting wächst am stärksten

Xings Strategie, sich als Partner für Personalabteilungen und -beratungen zu positionieren, geht auf: Zum zweiten Quartal in Folge verzeichnet der Bereich E-Recruiting das stärkste Wachstum. Auch mit den Steigerungsraten von Umsatz und Gewinn kann das Business-Netzwerk zufrieden sein.

Die Zahlen sehen gut aus: Xing hat im zweiten Quartal 2013 einen Gesamtumsatz in Höhe von 20,9 Millionen Euro erwirtschaftet, das sind 15 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Das operative Ergebnis EBITDA wuchs ebenfalls um 15 Prozent auf 5,9 Millionen Euro, der Nettogewinn lag mit 2,7 Millionen Euro sogar 30 Prozent über dem Vorjahreswert.

Der Premium Club, der sowohl das Geschäft mit Premiumkunden als auch den bisherigen Bereich Display Advertising umfasst, trug 13,6 Millionen Euro zum Gesamtumsatz bei und bleibt mit Abstand der umsatzstärkste Bereich. Er verzeichnete ein Wachstum von fünf Prozent. Größter Umsatztreiber war der Geschäftsbereich E-Recruiting, der 5,6 Millionen Euro und damit 43 Prozent mehr als im Vorjahr erwirtschaftete. Xing hatte für Personalsuchende im vergangenen Jahr einen Talentmanager auf den Markt gebracht und für diesen seither mehr als 2.000 Lizenzen verkauft. Auch das Event-Geschäft legte mit 35 Prozent Wachstum und einem Umsatz von 1,4 Millionen Euro deutlich zu. Im Geschäftsjahr 2012 hatten sich die Veranstaltungen am besten entwickelt.

Auch die Nutzerzahl steigt weiter: Ende Juni 2013 verzeichnete Xing über 6,5 Millionen Mitglieder im deutschsprachigen Raum (plus 14 Prozent), weltweit sind es Ende Juni rund 13,5 Millionen (plus neun Prozent). Nicht ganz so positiv entwickelte sich die Zahl der beitragszahlenden Premiummitglieder - 801.000 im deutschsprachigen Raum und weltweit 825.000 Personen (jeweils plus vier Prozent).

Um für seine Mitglieder attraktiv zu bleiben und anderen sozialen Netzwerken wie Facebook die Stirn zu bieten, hat Xing im Juli 2013 die neuen User-Profile veröffentlicht, die mehr Möglichkeiten zur Selbstdarstellung bieten. Erfolgreiche Projekte, Messe- und Veranstaltungsteilnahmen, zu vermarktende Produkte sowie Dienstleistungen lassen sich umfangreich per Bild und Text präsentieren. Neu ist auch, dass User eigene Twitter- und Blog-Beiträge sowie ausgewählte Xing-bezogene Inhalte integrieren können.

Konkurrent LinkedIn hat am vergangenen Freitag seine Bilanz für das zweite Quartal 2013 präsentiert: Der Umsatz betrug 363,7 Millionen US-Dollar, was einer Steigerung um 59 Prozent entspricht. Der Nettogewinn stieg um 32 Prozent auf 3,7 Millionen US-Dollar.

Netzwerken spielt in der digitalen Wirtschaft eine wichtige Rolle. Xing gibt fünf Tipps, wie sich Berufstätige ihre Karriere beschleunigen können, ohne dabei plump zu wirken.

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