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Gründer Jan Koum auf der DLD WhatsApp wird gratis und startet neues Geschäftsmodell

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WhatsApp ändert sein Geschäftsmodell und will künftig auf die Jahresgebühr verzichten. Das verkündete Gründer Jan Koum auf der Tech-Konferenz DLD 2016 in München.

Der Messenger WhatsApp soll künftig wieder gratis sein. Man werde die jährliche Gebühr einstellen und anstatt dessen ein neues Geschäftsmodell etablieren, verkündete WhatsApp-Gründer Jan Koum auf der Digitalkonferenz DLD 2016 in München.

Die in Deutschland mit Abstand beliebteste Messeging-App - hierzulande werden so pro Tag 700 Millionen Nachrichten verschickt - kostete bislang einen US-Dollar Nutzungsgebühr im Jahr.

Finanzierung als B2C-Kommunikationskanal?

Werbefinanziert soll der Messenger allerdings auch weiterhin nicht sein. Stattdessen wolle man sich über ein Modell, bei dem es um die Kommunikation von Unternehmen mit ihren Kunden geht, finanzieren, so Koum. Er denkt dabei an Funktionen wie einen Verspätungsalarm für Flüge oder eine Payment-Option,
die wie eine Kreditkarte funktioniert. Nähere Details verriet er allerdings noch nicht. Wohl auch, weil es die momentan noch nicht gibt und die Pläne noch wenig ausgereift sind, wie der Messenger-Gründer zugab.

WhatsApp hat sich im vergangenen Jahr für viele Unternehmen als hilfreicher Kanal herausgestellt. Nicht nur für Publisher, auch als Rückkanal-Medim für Kommunikation mit dem Kunden und den Kundenservice wird der Messenger von immer mehr Companies inzwischen genutzt.

WhatsApp profitiert in technischer Hinsicht von Facebook

Auch Video-Anrufe über WhatsApp waren Thema auf der DLD. Mehr als ein "Vielleicht" ließ sich Koum zu dem Thema aber nicht entlocken. Wahrscheinlich wird der Messenger auch in diesem Bereich von seinen Beziehungen zu Facebook profitieren.

Seit 2014 ist WhatsApp Teil des Zuckerberg-Imperiums. Wie Koum bestätigte, konnte man in der Vergangenheit besonders in technischer Hinsicht durch Facebook gewinnen. Das habe sich auch beim Launch der Sprach-Anrufe, die es auf ähnliche Weise auch in Facebooks Nachrichtendienst Messenger gibt, gezeigt.

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