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#Whatsappdown Ausfall legt WhatsApp für rund zwei Stunden lahm

shutterstock.com/Twin Design
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Viele WhatsApp-Nutzer kamen gestern ein wenig ins Schwitzen: Der Dienst fiel für rund zwei Stunden aus. Für die Fan-Gemeinde kam das einer Katastrophe gleich, der Hashtag #Whatsappdown verbreitete sich rasant.

Der Kurzmitteilungsdienst WhatsApp ist am Mittwoch mitten während der Vorstellung von Quartalszahlen der Konzernmutter Facebook ausgefallen. Während Facebook-Chef Mark Zuckerberg auch von Geschäftsplänen für WhatsApp sprach, beschwerten sich bereits Nutzer aus verschiedenen Teilen der Welt über Twitter und den Hashtag #Whatsappdown, dass sie den Dienst nicht nutzen konnten.

Viele sahen in der App den Hinweis "Verbinden..." - eine Verbindung konnte jedoch nicht hergestellt werden. Nach rund zwei Stunden lief der Dienst dann wieder. Gründe des Ausfalls wurden zunächst nicht bekannt.

Comeback der SMS und ICQ

WhatsApp mit mehr als einer Milliarde Nutzer weltweit hat für viele Menschen die SMS abgelöst. Deutschland ist einer der wenigen westlichen Märkte, in denen WhatsApp sehr populär ist. Vom Online-Netzwerk kommt auch der Facebook Messenger mit rund 1,2 Milliarden Nutzern, der unter anderem mehr Multimedia-Funktionen hat.

Die Ironie an der Sache: Viele Nutzer wichen während des Ausfalls auf andere "alte" Kommunikationskanäle wie die SMS oder ICQ aus.

Facebook hatte für WhatsApp 2014 rund 22 Milliarden US-Dollar bezahlt. Genauso wie beim Messenger will das Online-Netzwerk den Dienst zum Kommunikationskanal zwischen Unternehmen und ihren Kunden machen und damit Geld verdienen.

WhatsApp lief in den vergangenen Jahren trotz des schnellen Wachstums der Nutzerzahlen stabil, auch wenn es vereinzelt kurzfristige Aussetzer gab. So hatte vor gut drei Jahren ein interner Netzwerk-Fehler den Dienst weitgehend lahmgelegt.

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