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TikTok baut den "Begleiteten Modus" weiter aus

shutterstock.com/DANIEL CONSTANTE
shutterstock.com/DANIEL CONSTANTE

TikTok ist bekannt dafür, besonders jungen Menschen eine Plattform für selbst produzierte Videos zu bieten. Nun können die Eltern mittels einer Art Kindersicherung Einfluss auf die Nutzung der App nehmen.

TikTok will Jugendliche besser schützen und hat deshalb die Einstellungen der App so konfiguriert, dass Familien manche Funktionen einschränken können. So sorgt die App dafür, dass Erziehungsberechtigte nun auch die Such-, Kommentar- und Like-Funktion von Jugendlichen individuell anpassen und den Account zum Beispiel als privat oder öffentlich einrichten können.

So entscheiden die Eltern nun darüber, wer Videos der Kinder und Jugendlichen kommentieren darf. Außerdem können sie einstellen, wer die gelikten Videos der Jugendlichen sehen darf und welche Suchfunktionen wiederum ihre Kinder haben. Damit ist gemeint, ob die Teenager nach Inhalten, Nutzern, Hashtags oder Sounds suchen dürfen. Auf dies alles haben die Erwachsenen durch den "Begleiteten Modus" Zugriff.

Die Sicherheit der TikTok Community hat für das Unternehmen laut eigenen Aussagen oberste Priorität. Dem Jugendschutz komme dabei eine besondere Rolle zu. Damit Familien mehr über Sicherheit im Internet lernen, arbeite TikTok weltweit und auf lokaler Ebene mit Partnern im Bereich Jugendschutz zusammen. Neue Funktionen und Unternehmensrichtlinien sorgten kontinuierlich für höchste Sicherheitsstandards im Umgang mit der Online-Plattform.

Eltern kommen häufig mit rasanten Entwicklungen im Internet nicht mit

Tobias Henning, General Manager bei TikTok Deutschland, sagt: "Wir hören von Eltern, dass sie die rasanten Entwicklungen in der digitalen Welt oft als Herausforderung empfinden und dabei das Gefühl haben, kaum Schritt halten zu können. Mit den Funktionen des Begleiteten Modus verschaffen wir Eltern mehr Möglichkeiten, ihre Teens sinnvoll zu unterstützen und an ihrer Seite zu stehen. Gleichzeitig ist es wichtig, für die jugendlichen Nutzer ausreichend Autonomie zuzulassen, um kreative Selbstentfaltung zu ermöglichen. Deshalb stehen wir nicht nur mit den Erziehungsberechtigten, sondern auch mit Experten wie Internet Matters und Internet Watch Foundation im ständigen Dialog."

Zu Beginn des Jahres 2020 hat TikTok in Europa den "Begleiteten Modus" eingeführt und damit Eltern und Erziehungsberechtigte dabei unterstützt, den Umgang ihres Teenagers mit TikTok in einer sicheren Umgebung kreativ zu gestalten. Seit der Einführung können Nutzungszeit, Kontaktmöglichkeiten und Filterung des "For You"-Feeds von den Erziehungsberechtigten eingeschränkt werden. Ende April wurde das Mindestalter für die Nutzung von Direktnachrichten zudem auf 16 Jahre angehoben.

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