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Social-Media-Marketing 05.01.2016
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Social-Media-Marketing 05.01.2016

Angriff auf Facebook, Instagram und Co

Snapchat arbeitet an offener API für Werbepartner

Snapchat: Shooting-Star 2015

Shutterstock.com/Gil C

Snapchat: Shooting-Star 2015

Shutterstock.com/Gil C

Snapchat erlebte 2015 seinen großen Durchbruch. Jetzt verstärkt der Messaging-Dienst seine Bemühungen im Digital Business. Eine offene Schnittstelle (API) soll Partnern den Werbeeinkauf erleichtern.

Nach Instagram erlebte im vergangenen Jahr Snapchat den großen Durchbruch. Marken und Unternehmen soll das Werbepotenzial der Foto-und Videoapp locken. 2016 will die Messenger-App nun vor allem ihre Reichweite vergrößern und den Anzeigen- und E-Commerce-Bereich weiter ausbauen. Dazu soll Snapchat nun an einem Application Programming Interface (API) arbeiten, einer Schnittstelle für die Programmierung von Anwendungen.

Konkret geht es dabei um den Aufbau einer Adtech-Plattform. Die offene API soll es Snapchat-Partnern ermöglichen, das Anzeigengeschäft einfacher, schneller und professioneller abzuwickeln, berichtet digiday.com. So sind künftig mehr Anzeigentypen möglich, auch welche mit einem Call-to-Action, wie etwa dem Aufruf eine App zu installieren oder Produkte zu kaufen. Solche direct-response-Formate sind vor allem für das mobile Geschäft unerlässlich.

"Der Grund, warum APIs in den vergangenen drei Jahren so populär geworden sind, ist der Erfolg von Facebooks API", erklärt Ben Tregoe, Senio Vice President Business Development bei der Adtech-Firma Nanigans. Das dürfte auch hinter Snapchats Bemühungen stecken: Instagram etwa, das auf Facebooks Technologie aufsetzt, startete seine API im vergangenen Jahr mit 41 Partnern, darunter Kenshoo, SocialCode, Nanigans, Adaptly, Adobe, Ampush, Salesforce und Sprinklr.

 

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