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Google+ fordert Klarnamen ein

Google+ fordert Klarnamen ein Vier Tage Gnadenfrist

Nutzer, die offensichtlich nicht ihren richtigen Namen bei Google+ angeben, wurden bislang ohne großes Federlesen von Google gesperrt. Nun lockert der Internetriese die Regeln und gewährt vier Tage Gnadenfrist.

Innerhalb dieser Zeit kann das soziale Netzwerk weiterhin in vollem Umfang genutzt werden. Der Anwender muss allerdings in diesem Zeitraum seinen Namen gemäß den Richtlinien von Google+ ändern. Reagiert der User nicht wird sein Profil gesperrt.

Nach den Google-Vorgaben müssen Nutzer ihren vollständigen Vor- und Nachnamen in einer einzigen Sprache angeben, ungewöhnliche Zeichen sollen im Namen vermieden werden, Profil und Name müssen eine einzige Person bezeichnen und natürlich darf nicht der Name eines anderen verwendet werden.

Profile von Anwendern, deren Name auffällig geworden war, wurden bisher von Google sofort gesperrt. Nutzer konnten ihren Namen danach ändern oder belegen, dass sie wirklich so heißen, bis dahin aber Google+ und einige andere Google-Dienste nicht nutzen.

Auch bei Facebook gibt es einen Klarnamenzwang. Nutzer müssen ihren vollständigen Vor- und Nachnamen angeben, es dürfen nur Zeichen einer einzigen Sprache enthalten sein, Titel, Symbole, Nummern, ungewöhnliche Großschreibung und Satzzeichen sind ebenfalls unerwünscht. Offenbar ahndet Facebook Verstöße gegen diese Regeln aber nicht so rigide.

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